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Annenkirche, Annenfriedhof
![]() Die Annenkirche wurde im Jahr 1578 als erster evangelischer Kirchenneubau Dresdens geweiht und der Kurfürstin Anna, der Gemahlin von Kurfürst August von Sachsen (reg. 1553-1586), gewidmet. Nach der Zerstörung im Siebenjährigen Krieg (1756-1763) baute sie Ratsbaumeister Georg Schmid in den Jahren 1764 bis 1769 wieder auf - zeitgleich mit der Kreuzkirche und auch in einem ähnlichen spätbarocken Stil. Georg Schmid übernahm auch einige Stilelemente der Dreikönigskirche (er war Mitarbeiter von George Bähr beim Bau dieser Neustädter Kirche gewesen). Bild: Annenkirche um 1800 (nach einer alten Grafik, verändert) ![]() Beim Abriss der baufälligen Kirche und ihrem originalgetreuen Wiederaufbau zwischen 1906 und 1909 ließ man den Turm von 1824 unverändert stehen. Bild: Annenkirche um 1935 (nach einem alten Foto, schematisiert) Bei den Bombenangriffen im Februar 1945 brannte die Annenkirche aus, konnte aber schon ab 1950 wieder genutzt werden. Eine Turmhaube trägt sie erst wieder seit 1997. Annenfriedhof ![]() Der Annenfriedhof neben der Annenkirche bestand bis 1717, der spätere Alte Annenfriedhof am Sternplatz bis 1914. Im Jahr 1848 wurde der Annenfriedhof in der Südvorstadt an der Chemnitzer Straße angelegt. Bis 1945 stand am Denkmalbrunnen an der Annenkirche die überlebensgroße Bronzeplastik der Kurfürstin Anna (im Jahr 1869 nach einem Entwurf von Robert Henze in der Dresdner Kunst- und Glockengießerei C. Albert Bierling gegossen). Heute ist sie am Eingang des Annenfriedhofes an der Chemnitzer Straße zu sehen. nach oben |