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Blockhaus (ehem. Neustädter Wache)
Lage: Neustädter Elbufer, westlich neben dem Brückenkopf der Augustusbrücke
Bauzeit, Architekt: 1732-1737, Zacharias Longuelune, Obergeschoss: 1749, Johann Georg Maximilian von Fürstenhoff
Merkmale: kubische Form, straffe Gliederung der sandsteinverkleideten Fassaden durch Lisenen (diese eher klassizistischen Elemente brachte Longuelune als erster in die sächsische Barock-Architektur ein), Obergeschoss in Mezzaningestaltung
Nutzung: einst Neustädter Wache sowie Kontroll- und Zollstation am Neustädter Brückenkopf der Augustusbrücke, heute: Ort für Feiern und Veranstaltungen (u.a. der Landesregierung)
Name: bezieht sich auf die ehem. Bestimmung des Gebäudes als Kontroll- und Zollstation und wohl auch auf die kubische Bauform |
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Aus der Geschichte: ursprünglich als großartiger elbseitiger Abschluss der Hauptstraße in Form einer stufenförmig aufsteigenden (mit dem Goldenen Reiter bekrönten) Pyramide gedacht, ein weiteres entsprechendes (aber von einer Minerva gekröntes) Gebäude sollte östlich des Brückenkopfes stehen, 1749 (nach Longuelunes Tod 1748): Aufbau des ersten Obergeschosses durch Johann Georg Maximilian von Fürstenhoff (die weiteren Vorhaben der ursprünglichen Baupläne wurden verworfen), 1892: Aufbau eines zweiten Obergeschosses, Februar 1945: weitgehende Zerstörung des Gebäudes durch die Bombenangriffe, 1979/80: Wiederaufbau (in ursprünglicher Gestalt ohne zweites Obergeschoss) |
 Bild: Neustädter Brückenkopf der Augustusbrücke im Winter 1848; links das Blockhaus mit Postenhäuschen am Brückenzugang, rechts das Narrenhäusel, im Hintergrund der Neustädter Markt mit dem Goldenen Reiter und dem Neustädter Rathaus (nach einem Gemälde von Robert Wehle, verändert)
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