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Übersicht Die erstmals im Jahr 1206 urkundlich erwähnte Siedlung Dresden wurde im Jahr 1547 von Kurfürst Moritz von Sachsen zur Kurfürstlichen Residenz erhoben und von Kurfürst August zwischen 1553 und 1586 in eine prächtige Renaissance-Stadt umgebaut. Im Augusteischen Zeitalter zwischen 1694 und 1763 - in der Regierungszeit von Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (August der Starke, zugleich König August II. von Polen) und seinem Sohn Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen (zugleich König August III. von Polen) - entwickelte sich Dresden zu einer Barockstadt und Kunstmetropole von europäischem Rang. Zahlreiche in Sachsen tätige Maler, Bildhauer, Musiker, Gartengestalter und Architekten aus Italien, Frankreich und anderen Ländern Europas wie auch bedeutende sächsische Künstler verstanden es in großartiger Weise, ihre Kunst mit der einzigartigen Landschaft des Elbtales zu einem unvergleichlichen Gesamtkunstwerk zu verschmelzen. Nach dem Wiederaufbau des bei den anglo-amerikanischen Bombenangriffen im Februar 1945 nahezu vollständig zerstörten Stadtzentrums zeigt sich Dresden heute schöner als jemals zuvor. Auch viele Kostbarkeiten der Architektur, die bereits vor dem Krieg nicht mehr bestanden oder bis dahin noch gar nicht fertiggestellt waren, wurden nach den alten Plänen der Baumeister sorgfältig rekonstruiert. Das durch ein einzigartiges Zusammenwirken von Architektur, Kunst und Landschaft ausgezeichnete Dresdner Elbtal fand seine Würdigung durch den Titel UNESCO-Weltkulturerbe. [ siehe auch: Sächsische Geschichte ] nach oben |