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Goldener Reiter
Goldener Reiter
Der auf dem Neustädter Markt stehende Goldene Reiter ist vielleicht nicht das künstlerisch wertvollste, aber das bekannteste Denkmal Dresdens. Es zeigt Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (August den Starken; zugleich König August II. von Polen; reg. 1694-1733) in der Haltung eines Caesaren im römischen Schuppenpanzer auf kurbettierendem Ross - in die Hauptstraße blickend.
Goldener Reiter
Der Kurfürst und König wird mit diesem Denkmal vor allem in seiner Eigenschaft als Schirmherr des barocken Neuaufbaus des 1685 abgebrannten Stadtteils Altendresden als Neue Königsstadt (heute kurz Neustadt genannt) geehrt.

Das Postament, auf dem die Titel Augusts des Starken verzeichnet sind, stellte Constantin Lipsius im Jahr 1884 fertig. Schon im Jahr 1735 hatte Zacharias Longuelune Zeichnungen für einen Sockel des Reiterdenkmals angefertigt.

Die Inschrift am Sockel, die Friedrich August I. als Kurfürst von Sachsen und König von Polen bezeichnet, lautet "FRID.AUGUSTUS I. DUX SAXONIAE S.R.I.PRINCEPS ELECTOR ARCHIMARESCHALCUS IDEMQUE REX POLONIAE".

Die Bombennacht im Februar 1945 überstand das Denkmal eingelagert in einem Felsenkeller in Pillnitz. Im Jahr 1956, nach einer Restaurierung mit 200 g Blattgold, kehrte dieses Symbol Dresdens anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt wieder auf den Neustädter Markt zurück.

Goldener Reiter
Das Modell für das Denkmal stammt vermutlich von Hofbildhauer Jean Joseph Vinache (1696-1754). Der aus Augsburg stammende Kanonenschmied Ludwig Wiedemann (1690-1754) goss es im Jahr 1733 in seiner Werkstatt in Dresden-Friedrichstadt in Kupfer. Ein Eisengerüst im Inneren sorgt für die statische Sicherung des sich aufbäumenden Pferdes. Die erste Feuervergoldung erfolgte 1735.

Im Jahr 1736 wurde das Reiterstandbild auf dem Neustädter Markt aufgestellt. Ursprünglich sollte es die Augustusbrücke schmücken, wofür es sich aber als zu schwer erwies.



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