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Innenausstattung der Katholischen Hofkirche ( Gruft )
![]() Bilder: Blick auf die Südseite und den Hochaltar der Kathedrale
![]() Das 9,30 m hohe und 4,20 m breite monumentale Altargemälde Christi Himmelfahrt der Hofkirche begann Anton Raphael Mengs (1728-1779) im Jahr 1752 in Rom. Im Jahr 1765 vollendete er es in Madrid. Die im Jahr 1750 geschaffenen Seitenaltäre stammen ebenfalls von ihm. Johann Joseph Deibel schuf den riesigen Rahmen des Altargemäldes. Die sechs über 2 m hohen Silberleuchter (1752) und das 4,20 m hohe und 250 kg schwere Kruzifix (1756) auf dem Altar sind Werke des Augsburger Meisters Joseph Ignaz Bauer. ![]() Bilder: Nebenaltar und Kanzel der Kathedrale St. Trinitatis ![]()
![]() Die prächtige, aus Holz geschnitzte Kanzel ist eine Arbeit von Balthasar Permoser aus der Zeit zwischen 1712 und 1722, den Schalldeckel ergänzte Johann Joseph Hackl im Jahr 1750. Die Ausmalung des Kircheninneren blieb wegen des Ausbruchs des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) unvollendet. Die Deckengemälde des bedeutenden Barockmalers Franz Anton Maulbertsch aus dem Jahr 1770 wurden ein Opfer der Bombenangriffe im Februar 1945. ![]() Über dem Hauptportal erhebt sich die zwischen 1750 und 1754 gebaute Silbermannorgel, die letzte und wohl schönste Orgel des berühmten sächsischen Orgelbauers Gottfried Johann Silbermann (1683-1753). Nach seinem Tod durch einen Schlaganfall, der ihn der Überlieferung nach bei der Arbeit an dieser Orgel ereilt haben soll, vollendeten Johann Daniel Silbermann und Zacharias Hildebrandt das etwa 20.000 Taler teure Meisterwerk (die Orgel kostete mehr als zwei Wohn-Palais des Hofadels). ![]()
![]() Unter der Orgelempore, zu Seiten des Haupteinganges, stehen die Figuren des hl. Ambrosius (Bild links) und des hl. Augustinus (Bild rechts). Der berühmte Bildhauer des Dresdner Barock Balthasar Permoser schuf sie im Jahr 1723.
![]() Bilder: Skulpturen in der Kathedrale St. Trinitatis Die vier Kapellen der Kirche sind die Sakramentskapelle links vom Altar mit der zwischen 1718 und 1721 von Balthasar Permoser geschaffenen Marmorplastik "Christus an der Geißelsäule" und der restaurierten Ausmalung von Torelli (1755), die Kreuzkapelle rechts vom Altar mit dem 1753 von Charles Hutin geschaffenen Altarblatt Kreuzigung Christi, die Johann-Nepomuk-Kapelle links vom Hauptportal, die heute als Gedächtniskapelle für die Opfer der Bombenangriffe des Jahres 1945 dient und eine große abstrakte Pietà von Friedrich Preß aus Meissener Porzellan enthält, sowie die Bennokapelle rechts vom Hauptportal mit dem 1752 von Stefano Torelli geschaffenen Altarbild Predigt des hl. Benno. Vieles von der ursprünglichen Ausstattung der Kapellen fiel den Bombenangriffen im Februar 1945 zum Opfer.
![]() Bilder links: Blick in die Sakramentskapelle (links) und die Kreuzkapelle (rechts) der Kathedrale St.Trinitatis Bilder unten: Pietà aus Meissener Porzellan® in der Johann-Nepomuk-Kapelle (links) und Altarbild "Predigt des hl.Benno" in der Bennokapelle (rechts)
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