Lage: zwischen Albertplatz und Japanischem Palais
Bauzeit: 1722-1732, Matthäus Daniel Pöppelmann (Barock-Baumeister, Schöpfer des Dresdner Zwingers)
Merkmale: umfassend sanierte schöne Barockstraße mit Edelboutiquen, Designerläden und vornehmen Cafés (wie auch die von ihr abzweigende Rähnitzgasse), ca. 340 m lang, ca. 30 m breit, einst in einheitlicher Linienführung und Farbgestaltung der Häuserfassaden angelegt und schon zur Bauzeit mit Linden bepflanzt, barocke Fassaden mit chrakteristischen Schmuckelementen und gelegentlich mit Jahreszahlen wie 1733 oder 1740, dazwischen auch neue Bauten, Altbauten sind z.B. Haus Nr. 5a (1994 rekonstruiert, benannt nach Akademieprofessor Philipp Daniel Lippert: Verwalter der Antikensammlung der Kunstakademie, wohnte hier ab 1775), Häuser Nr. 10 und 12, Häuser an der Dreikönigskirche Nr. 3 und 5 und in der Rähnitzgasse Nr. 8 und 10 (stammen noch aus der Anfangszeit der "Neuen Königstadt", Erdgeschosse wahrscheinlich aus der Zeit vor dem Stadtbrand von 1685)
Geschichte: Anlage der Königstraße im Zuge des auf Weisung Augusts des Starken begonnenen Neuaufbaus der rechtselbischen Siedlung Altendresden (nach dem verheerenden Stadtbrand von 1685) als Neue Königstadt (später einfach Neustadt) genannt): zwischen dem damaligen Holländischen Palais (Vorgänger des Japanischen Palais) und dem Schwarzen Tor der Altendresdner Stadtfestung (ab 1811 Albertplatz), Februar 1945: im Vergleich zum Umfeld etwas geringere Zerstörung des Viertels an der Rähnitzgasse und der Obergrabenstraße (westlich der Hauptstraße gelegen): einzig erhalten gebliebenes geschlossenes Wohn-Ensemble der bürgerlich-sächsischen Barockarchitektur Dresdens (reizvolle räumliche Kontraste durch den Wechsel von Enge und Weite), Zeit der DDR: Rekonstruktion der Königstraße als Mischgebiet unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten (d.h. auch Neubauten zwischen die alten Gebäude eingefügt), aber streckenweise sehr vernachlässigt, ab 1990: umfassende Restaurierung und Rekonstruktion der Hausfassaden nach alten Plänen |