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Kunstakademie

Bild: Kunstakademie an der Brühlschen Terrasse, vom jenseitigen Elbufer gesehen
Lage: zentraler Bereich der Brühlschen Terrasse (am Ort des früheren Café Reale)
Bauzeit, Architekt: 1891-1895, Konstantin Lipsius
Merkmale: Vierflügelbau im Stil des Historismus (am Ende des 19. Jahrhunderts gepflegter, durch Üppigkeit und Monumentalität gekennzeichneter Stil), reich mit Bildwerk geschmückte Fassade, hohe künstlerische Qualität der Details (von den bedeutendsten Dresdner Bildhauern jener Zeit geschaffen, u.a. Prof. Heinrich Epler, Prof. Johannes Schilling und Prof. Hermann Hulzsch), schön gestalteter Innenhof, aber insgesamt etwas kantig, steil und recht überladen wirkend (erreicht nicht die Ausgewogenheit und Harmonie der Barock- und (Neo-) Renaissance-Bauten Dresdens), unverhältnismäßig groß wirkende Fenster (sorgen für eine gute Durchlichtung der zahlreichen Ateliers)
Nutzung: Hochschule für Bildende Künste, 1891 als Lehrstätte für Bildhauerei, Baukunst und Malerei errichtet
Aus der Geschichte: 1791-1895: Kunstakademie im Gebäude der Brühlschen Bibliothek (Vorgängerbau der Sekundogenitur) untergebracht, dort wirkten u.a. die Maler Anton Graff, Caspar David Friedrich, Ludwig Richter, Julius Schnorr von Carolsfeld, die Bildhauer Franz Pettrich, Ernst Rietschel, Ernst Hähnel, Johannes Schilling, Robert Henze und die Architekten Gottfried Semper, Hermann Nicolai und Konstantin Lipsius, im neuen Gebäude wirkten u.a. bedeutende Künstler wie Carl Bantzer, Gotthardt Kuehl, Eugen Bracht und später Robert Sterl, Otto Gussmann und Oskar Zwintscher, Februar 1945: Zerstörung durch die Bombenangriffe, bis 1965 wieder aufgebaut
www.kunstakademie-dresden.de |
 Bild: Kunstakademie, aus dem Heißluftballon gesehen (unten die Elbe, oben das Coselpalais, links das schräg stehende Ausstellungsgebäude, ganz links eine Ecke des Albertinums, ganz rechts eine Ecke der Sekundogenitur)


Bilder: Elbseite der Kunstakademie, Details am östlichen Eckbau und Hauptportal
 Bild: Südseite (Stadtseite) der Kunstakademie: recht unübersichtlich gestaltet und weniger reich geschmückt als die Schauseite zur Elbe (rechts im Bild das Coselpalais)
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