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Dresdner Museen und Ausstellungen ( Alle Angaben ohne Gewähr ! )
Außer Staatliche Kunstsammlungen Dresden (s. dort)
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Buchmuseum der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) |
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Zellescher Weg 18, 01069 Dresden (Südvorstadt), Haltestellen Nürnberger Platz oder (Bus) Staats- und Universitätsbibliothek, Tel. 0351-4677580, Fax. 4677701, www.slub-dresden.de, Öffnungszeiten: Dauerausstellung (Schatzkammer) Mo-Fr 10-17 Uhr, Sonderausstellungen: Mo-Sa 10-17 Uhr, Eintritt frei
Das Buchmuseum ging aus dem Zimelienzimmer hervor, das Oberbibliothekar Constantin Carl Falkenstein im Jahr 1835 für die Schätze der Königlichen Öffentlichen Bibliothek eingerichtet hatte. Erhart Kästner baute zwischen 1927 und 1935 ein Buchmuseum im Japanischen Palais (dem damaligen Ort der Sächsischen Landesbibliothek) mit Dauer- und Wechselausstellungen auf. Nach der Kriegszerstörung des Palais im Februar 1945 waren die Bibliothek und das Buchmuseum bis 2002 in einem ehemaligen Kasernengebäude an der Marienallee (Albertstadt) untergebracht, bis am 14. Januar 2003 der Bibliotheksneubau der SLUB am Zelleschen Weg eröffnete.
Das Buchmuseum dokumentiert mehr als 1.000 Jahre Buchgeschichte. Zu den bedeutendsten Exponaten gehören ein Skizzenbuch von Albrecht Dürer, Vorlesungsmanuskripte Martin Luthers von 1513 bis 1516, Gutenberg-Drucke, der erste Dreifarbendruck der Welt von 1457 ("Mainzer Psalter"), Prachteinbände des kurfürstlichen Hofbuchbinders Jakob Krause (1585 gestorben) und seines Schülers Caspar Meuser (1593 gestorben) sowie Musikautographe von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi. Unter den Sondersammlungen treten die älteste deutsche Kartensammlung mit mehr als 126.000 Objekten, eine Sammlung von Drucken aus dem 15. Jahrhundert sowie eine Sammlung orientalischer und asiatischer Handschriften hervor. Das wissenschaftlich-historisch bedeutendste Objekt des Buchmuseums ist die im 13. Jahrhundert (in der nachklassischen Zeit der mittelamerikanischen Maya-Kultur) auf übertünchten Feigenbaumfasern gefertigte Maya-Handschrift (der Codex Dresdensis). Es ist das umfangreichste und am besten erhaltene von weltweit drei Exemplaren dieser bislang nur unvollkommen entzifferten Bilderschrift der Maya.
[Führungen Sonnabend 14 Uhr und Mittwoch 16 Uhr, Museumscafé, Sonderausstellungen] |
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Carl-Maria-von-Weber-Museum |
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Dresdner Straße 44, 01326 Dresden (Hosterwitz), Haltestelle (Bus) Van-Gogh-Straße, Tel./Fax. 0351-2618234, www.museen-dresden.de, Öffnungszeiten: Mi-So 13-18 Uhr, Eintritt: 3 EUR, ermäßigt 2 EUR
In diesem typischen sächsischen Winzerhaus (Weinbauernhaus) in Hosterwitz, das damals dem Winzer Felsner gehörte, hielt sich der berühmte Komponist und Dresdner Hofkapellmeister Carl Maria von Weber (1786-1826) mit seiner jungen Frau Caroline in den Sommermonaten der Jahre 1818/19 und 1822 bis 1824 auf. Hosterwitz war damals noch ein kleines Winzerdorf fernab von Dresden. Abends wanderte der Komponist oft durch den Keppgrund bis zur Keppmühle hinauf. Auch Kollegen und Freunde waren hier bei ihm zu Gast.
In dem von Weber "Kompositionsstube" genannten Giebelzimmer des Obergeschosses entstanden Teile der Opern "Der Freischütz", "Euryanthe" und "Oberon" sowie kleinere Kompositionen wie die "Aufforderung zum Tanz". Dieses Zimmer ist heute wieder ganz nach der damaligen Mode eingerichtet. Zu den Exponaten des Museums gehören neben Notenschriften, Bild- und Textdokumenten und anderen Zeugnissen des Dresdner Wirkens des Komponisten auch dessen Stimmgabel, Siegelring und Petschaft.
[Thematische Führungen nach Vereinbarung, Kammerkonzerte, musikalisch-literarische Programme, Kinderprogramme] |
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Deutsches Hygiene-Museum [Details] |
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Lingnerplatz 1, 01069 Dresden, nahe Großer Garten, Haltestelle Deutsches Hygiene-Museum, Tel. 0351-4846400, Fax. 4846202, www.dhmd.de, Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Eintritt: 6 EUR, ermäßigt 3 EUR, Gruppentarif 3/1,50 EUR, Familienkarte 11 EUR, Jahreskarte 16 EUR, Familienjahreskarte 25 EUR
Das im Jahr 1911 gegründete, europaweit einzigartige Deutsche Hygiene-Museum ist ein Museum vom Menschen und dessen Stellung in Kultur, Wissenschaft, Umwelt und Gesellschaft. Die sieben Themen der Dauerausstellung lauten: Der gläserne Mensch (Geschichte des Museums) / Leben und Sterben / Essen und Trinken / Sexualität / Erinnern, Denken, Lernen / Bewegung / Schönheit, Haut und Haar. Das Kindermuseum präsentiert eine Mitmach-Ausstellung über Aufbau und Funktionsweise der menschlichen Sinne. (... weiter)
[Führungen (deutsch, englisch, französisch, polnisch, tschechisch), Audio-Guide, Vorträge für Erwachsene und Kinder, Sonderausstellungen zu aktuellen Themen aus Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft, Ferienprogramm, Museumscafé, Museumsshop, Familiennachmittag, Kindergeburtstag im Museum, barrierefreie Gestaltung] |
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Eisenbahnmuseum Dresden |
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Nossener Brücke (Treppe am Brückenkopf), 01187 Dresden (Plauen), Haltestelle (Bus) Zwickauer Straße, Kontakt: IG Bw Dresden-Altstadt e.V., Zwickauer Straße 86, 01187 Dresden, Tel. 0162-7838603, www.igbwdresdenaltstadt.de, Öffnungszeiten: Mai-Sep jeder 1./3. Sa des Monats 10-16 Uhr, Eintritt: 2 EUR, ermäßigt 1 EUR, Kinder 0,50 EUR, Familien 3 EUR; bei Sonderveranstaltungen gelten spezielle Eintrittspreise
Im Lokschuppen des ehemaligen Bahnbetriebswerkes Dresden-Altstadt an der Nossener Brücke sind berühmte Schnellzug-Lokomotiven vor allem der 1930er Jahre ausgestellt. Gelegentlich (bei Sonderveranstaltungen) können die Besucher im Führerstand von Dampf- und Dieselloks mitfahren. Im ehem. Sozialgebäude ist eine Ausstellung über die Geschichte des Bahnbetriebswerkes zu besichtigen.
[Führungen für Erwachsene und Kinder, auf Bestellung auch außerhalb der Öffnungszeiten, Imbiss, Souvenirverkauf, Sonderveranstaltungen mit Dampflokbetrieb (z.B. Museumsnacht-Fotoparade, Saisoneröffnung und -abschluss)] |
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Erich-Kästner-Museum |
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Antonstraße 1, 01097 Dresden (Albertplatz, Innere Neustadt), Haltestelle Albertplatz, Tel. 0351-8045086, Fax. -8045087, www.erich-kaestner-museum.de, Öffnungszeiten: So/Mo/Di 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr, Do nur Gruppen und Schulklassen nach Voranmeldung, Eintritt: 3 EUR, ermäßigt 2 EUR, Familienkarte 7 EUR, Schulklassen pro Person 0,50 EUR, Kinder unter 6 Jahre frei
Der bekannte Schriftsteller Erich Kästner (1899-1974), der in seinen Büchern auch Kindheitserlebnisse in Dresden schildert, wurde nicht weit vom Albertplatz entfernt im Haus Königsbrücker Straße 66 geboren. Er wohnte im Haus Nr. 48, später Nr. 38. In der Nähe, in der Villa Augustin am Albertplatz, ist das Erich-Kästner-Museum eingerichtet. Mit seiner neuartigen Museumskonzeption "mobiles interaktives micromuseum", einer von Architekt Ruairi O'Brien im Jahr 1999 entworfenen Verschmelzung von Architektur und Kunstwerk, stellt das Museum die Persönlichkeit und das Wirken des berühmten Schriftstellers, Kabarettisten und Journalisten mittels sinnlich erfahrbarer Exponate und neuer Medienverfahren vor. Auf dem Albertplatz sind zwei Denkmäler für Erich Kästner zu sehen.
[Führungen für Erwachsene und Schüler (dt./engl.), Museumsshop, Angebote für die Dresdner Seniorenakademie "Wissenschaft und Kunst", Erich-Kästner-Museums-Festival, Lesereihen, Schreibwerkstätten] |
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Gedenkstätte Münchner Platz Dresden |
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George-Bähr-Straße 7, 01069 Dresden, Georg-Schumann-Bau der Technischen Universität Dresden, Haltestelle Münchner Platz, Tel. 0351-46331990, Fax. 46331991, www.stsg.de, Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-16 Uhr und nach Vereinbarung, Eintritt frei
In dem im Jahr 1907 errichteten ehem. Justizgebäude am Münchner Platz, das seit 1957 von der Technischen Universität Dresden unter dem Namen "Georg-Schumann-Bau" als Lehrstätte genutzt wird, befindet sich die Gedenkstätte für die Opfer der nationalsozialistischen Justiz in Dresden. Die im ehemaligen Hinrichtungshof seit 1959 bestehende "Mahn- und Gedenkstätte des antifaschistischen Widerstandskampfes" erinnert an die hier zwischen 1939 und 1945 mit dem Fallbeil hingerichteten 1.069 Widerstandskämpfer. Eine Steinplatte markiert die Richtstelle. Die sechs Todeszellen im Hof blieben unverändert erhalten. Der Bildhauer Arndt Wittig schuf die Bronzegruppe der Gedenkstätte in den Jahren 1959 bis 1963. Seit 1994 wird die Einrichtung von der Stiftung "Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft" fortgeführt.
[Rundgänge am historischen Ort (Anmeldeformulare auch im Internet), Vorträge für Erwachsene und Schüler ab Klassenstufe 8, Bibliothek zum Thema Widerstand und Verfolgung sowie Erinnerungskultur, Projekttage, Betreuung von Facharbeiten, Wechselausstellungen] |
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Josef-Hegenbarth-Archiv |
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Calberlastraße 2, 01326 Dresden (Loschwitz), Haltestelle (Bus) Calberlastraße, Kontakt: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Postfach 120551, 01006 Dresden, Tel. 0351-49142000, Fax. 49142001, www.skd-dresden.de, Öffnungszeiten: Do 10-12/14-16 Uhr, Eintritt frei
In dem Loschwitzer Haus, das der Dresdner Zeichner, Graphiker und Maler Josef Hegenbarth (1884-1962) ab 1923 bewohnte, befindet sich das Archiv mit dem Nachlass dieses bekannten Künstlers. Das Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden hatte das Haus und den künstlerischen Nachlass im Jahr 1988 von der Witwe Johanna Hegenbarth geerbt. In der 1. Etage werden Wechselausstellungen und in der 2. Etage die ehemaligen Wohnräume und das Atelier Josef Hegenbarths sowie zahlreiche seiner Arbeiten gezeigt.
[Führungen bis max. 13 Personen nach Voranmeldung, Sonderausstellungen, Kataloge] |
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Kleinbauernmuseum Reitzendorf |
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Schullwitzer Straße 3, 01328 Dresden (Ortschaft Schönfeld-Weißig), von Bühlau mit Regionalbus bis Schönfeld-Friedhof, Tel. 0351-2641783, Fax. 2641784, www.kleinbauernmuseum.de, Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-16 Uhr, Sa/So/Feiertage 13-17 Uhr, Eintritt: 2,20 EUR, ermäßigt 1,60 EUR, Familienkarte 6,50 EUR, Gruppen ab 10 Personen 1,60/1,10 EUR pro Person
Das im Jahr 1992 eröffnete Kleinbauernmuseum stellt mit authentisch und sehr detailgetreu eingerichteten Räumen in einem denkmalgeschützten Dreiseithof das Leben und Arbeiten der Kleinbauern der Region im 19. Jahrhundert vor.
[Gedruckter Museumsführer, Museums-Sommernacht, Erntefest und andere Veranstaltungen, unterrichtsergänzende Projekte zur Lebens- und Arbeitswelt auf dem Kleinbauernhof sowie zu historischen Handwerkstechniken, Kunstausstellungen, Lesungen, Kindergeburtstage, Familienfeiern im Museum] |
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KraftWerk - Energietechnische Ausstellung |
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Wettiner Platz 7, 01067 Dresden (Wilsdruffer Vorstadt), Haltestelle Schweriner Straße oder Bahnhof-Mitte, Kontakt: DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH, 01065 Dresden, Tel. 0351-8604180, Fax. 8604438, www.drewag.de, Öffnungszeiten: Mi 10-17 Uhr oder nach Anmeldung, Eintritt frei
Die Ausstellung auf dem Gelände des als technisches Denkmal geschützten ehemaligen Kraftwerkes Dresden-Mitte vermittelt einen Einblick in die Geschichte der Strom-, Gas-, Fernwärme- und Wasserversorgung Dresdens. In drei Räumen des Erdgeschosses werden Exponate (darunter auch interaktive Präsentationen und historisch wertvolle Ausstellungsstücke) und Anschauungstafeln zur Entwicklung der städtischen Stromversorgung von 1895 bis heute und im Obergeschoss eine Multimediashow zur Geschichte der Gasversorgung Dresdens gezeigt.
[Führungen, Museumsshop, Museumsführer, Multimediashow] |
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Kraszewski-Museum |
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Nordstraße 28, 01099 Dresden (Antonstadt), Haltestelle Nordstraße oder Alaunplatz, Tel./Fax. 0351-8044450, www.museen-dresden.de, Öffnungszeiten: Mi-So 13-18 Uhr, Eintritt: 3 EUR, ermäßigt 2 EUR
Das Kraszewski-Museum ist dem polnischen Schriftsteller Józef Ignazy Kraszewski (1812-1887) gewidmet, der ab 1863 in Dresden lebte (von 1873 bis 1879 in dieser Villa an der Nordstraße 28). Wegen seiner Teilnahme am polnischen Aufstand von 1863 war er zum Tode verurteilt, dann aber begnadigt und des Landes verwiesen worden. In Dresden fand er eine neue Heimat. Hier schrieb er unter anderem die berühmte Sachsentrilogie: "Gräfin Cosel" (1874), "Brühl" (1875) und "Aus dem Siebenjährigen Krieg". Mit einem Gesamtwerk von 600 Büchern gehört er zu den produktivsten Schriftstellern der Welt, leistete aber auch eine bedeutende wissenschaftliche und politische Arbeit. Das Museum beschreibt die Stationen seines Leben und informiert außerdem über die sächsisch-polnischen Beziehungen in der Geschichte: So kämpften Sachsen und Polen Seite an Seite in dem im Jahr 1683 siegreich beendeten Türkenkrieg und Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (August der Starke) und sein Sohn, Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen, regierten auch als Könige August II. bzw. III. von Polen. Sonderausstellungen des Museums widmen sich dem heutigen polnischen Lebensalltag.
[Thematische Führungen nach Vereinbarung, Museumskatalog, Ferienprogramme, musikalisch-literarische Programme, Konzerte (auch im Garten), Schüler- und Kinderveranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Bibliothek, Café, Gästewohnung] |
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Kügelgenhaus - Museum der Dresdner Romantik |
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Hauptstraße 13, 01097 Dresden (Hauptstraße, Innere Neustadt), Haltestelle Neustädter Markt oder Albertplatz, Tel./Fax. 0351-8044760, www.museen-dresden.de, Öffnungszeiten: Mi-So 10-18 Uhr, Eintritt: 3 EUR, ermäßigt 2 EUR
In dem am Ende des 17. Jahrhunderts gebauten "Gottessegenhaus" ("Kügelgenhaus") an der Neustädter Hauptstraße bewohnte der bekannte Porträt- und Historienmaler Gerhard von Kügelgen (1772-1820) mit seiner Familie ab 1808 das zweite Obergeschoss. Seit 1981 ist hier im Haus, wo einst zahlreiche Künstler der Romantik zu Gast waren, im ersten Stock das Museum der Dresdner (Früh-) Romantik mit Kunstwerken und historischen Sachzeugen eingerichtet. Die neun thematisch gestalteten Räume widmen sich einer bedeutenden Epoche der Dresdner Kultur- und Kunstgeschichte des 18./19. Jahrhunderts. Auch der bedeutende Dresdner Kunstmäzen Christian Gottfried Körner (1756-1831) und dessen Künstlerkreis werden vorgestellt, ebenso Caspar David Friedrich und Heinrich von Kleist. Ein Bereich des Museums ist der historischen Entwicklung der Inneren Neustadt bis zur Gegenwart gewidmet.
[Thematische Führungen nach Vereinbarung, Vorträge, Museumskatalog, Kammerkonzerte, musikalisch-literarische Programme, Kinderprogramme] |
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Kunsthalle im Lipsiusbau |
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Brühlsche Terrasse, 01067 Dresden (Ausstellungsgebäude an der Brühlschen Terrasse), Haltestelle Synagoge, Kontakt: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Postfach 120551, 01006 Dresden, Tel. 0351-49142000, Fax. 49142001, www.skd-dresden.de, Öffnungszeiten der Sonderausstellungen: siehe www.skd-dresden.de
Das im Jahr 1895 fertiggestellte, nach seinem Schöpfer auch "Lipsiusbau" genannte Ausstellungsgebäude des Sächsischen Kunstvereins bestimmt mit seiner auch "Zitronenpresse" genannten gläsernen Kuppel die Silhouette der Dresdner Altstadt wesentlich mit. Nach der Kriegszerstörung im Februar 1945 und einer Teilrekonstruktion in der Zeit der DDR blieb das Gebäude ungenutzt. Seit dem Wiederaufbau in den 1990er Jahren stehen der große Saal und seine Seitenkabinette nun für Ausstellungen wie z.Z. "Der Blick auf Dresden" zur Verfügung.
[Führungen, Vorträge] |
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Kunsthaus Dresden |
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Rähnitzgasse 8, 01097 Dresden (Innere Neustadt), Haltestelle Palaisplatz oder Albertplatz, Tel. 0351-8041456, Fax. 8041582, www.kunsthausdresden.de, Öffnungszeiten: Di-Fr 14-19 Uhr, Sa/So 12-20 Uhr, Eintritt: 3 EUR, ermäßigt 2 EUR, Gruppen ab 10 Personen 2,50/1 EUR pro Person, Familienkarte 6/4 EUR, Tageskarte der städtischen Museen 10/7 EUR, Jahreskarte der städtischen Museen 20/17 EUR, Freitag ab 14 Uhr frei
Dieses städtische Zentrum für Gegenwartskunst ging aus der im Jahr 1981 gegründeten "Galerie Rähnitzgasse" hervor. Das aus dem frühen 18. Jahrhundert stammende Haus war bis 1990 Ausstellungsort für Kunstwerke zumeist Dresdner Künstler und diente auch als Jury-Sitz für die IX. und X. Kunstausstellung der DDR. Seit den 1990er Jahren befassen sich Wechselausstellungen mit der aktuellen internationalen und regionalen Gegenwartskunst und ihrem gesellschaftlichen Bezug.
[Führungen (engl., spanisch), Workshops, Filme, Vorträge, Diskussionen, thematische Buchhandlung zu Politik, Pop, Architektur, Kunst und Kunsttheorie, Ausstellungskataloge, Ausstellungsbegleitprogramme] |
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Landesmuseum für Vorgeschichte |
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Palaisplatz 11, 01097 Dresden (Japanisches Palais, Innere Neustadt), Haltestelle Palaisplatz, Tel. 0351-8926603, Fax. 8926604, www.archsax.sachsen.de/lmv, Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Eintritt: 5 EUR, ermäßigt 3 EUR, Schulklassen 1,50 EUR pro Person, Gruppen 3 EUR pro Person, Preise variieren je nach Sonderausstellung
Der Name des Japanischen Palais, des "Porzellanschlosses" Augusts des Starken, erinnert an die einst hier untergebrachte kurfürstlich-königliche Sammlung von chinesischem und japanischem Porzellan. Darauf verweisen auch die pagodenähnlichen Dachaufsätze des Gebäudes und die "Chinesen-Hermen" im Eingangsbereich und im Innenhof. Ab 1786 war unter anderem die kurfürstliche archäologische Sammlung im Haus eingerichtet, zu der im Jahr 1853 die archäologische Sammlung von Benjamin Preusker hinzu kam. Seitdem bereichern immer neue archäologische Funde aus mehr als 250.000 Jahren Geschichte, vor allem sächsische Funde, den Museumsbestand, so auch seit 2003 der "Adonis von Zschernitz", die älteste männliche Tonplastik Europas. Sonderausstellungen zur Archäologie und Geschichte Sachsens und anderer europäischer Regionen ergänzen die Dauerausstellung.
[Führungen, Vortragsreihen, Veranstaltungen für Schulklassen, Ferienprogramm, Museumsshop, Kataloge, Publikationsreihe des Landesamtes für Archäologie Sachsen, Ausstellungsreihe "Zu Gast im Japanischen Palais" mit zeitgenössischer Kunst] |
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Leonhardi-Museum |
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Grundstraße 26, 01326 Dresden (Loschwitz), Haltestelle Körnerplatz (Bus, Standseilbahn, Schwebebahn), Tel. 0351-2683513, Fax. 2633347, www.leonhardi-museum.de, Öffnungszeiten: Di-Fr 14-18 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr, Eintritt: 3 EUR, ermäßigt 2 EUR, Gruppen ab 10 Personen 2,50/1 EUR pro Person, Familienkarten 4 bis 6 EUR, Jahreskarte der städtischen Museen 20/17 EUR
Der Tintenfabrikant, Landschaftsmaler und Kunstförderer Eduard Leonhardi (1828-1905), ein Schüler des bekannten Malers der Romantik Ludwig Richter, erwarb dieses einst "Rote Amsel" und ab 1785 Hentschel-Mühle genannte Loschwitzer Fachwerkhaus, eine alte Wassermühle, im Jahr 1879 als Atelier für junge Künstler. Die prächtig bemalten und mit Sinnsprüchen, Plastiken und Bildnissen geschmückten Fassaden wurden von Charles Palmié gestaltet. Von 1885 bis Anfang der 1960er Jahre war im Haus eine Galerie mit Bildern Leonhardis eingerichtet. Das Leonhardi-Museum besteht seit 1905. Seit 1963 richten Künstlergruppen hier Wechselausstellungen von Kunstwerken meist junger Künstler aus. Heute nutzt die Städtische Galerie das Haus für Ausstellungen vorwiegend zeitgenössischer sächsischer Kunst und für eine Dauerpräsentation von Bildern Eduard Leonhardis.
[Führungen für Erwachsene und Schulklassen zur Geschichte des Hauses, zu Eduard Leonhardi und zu den aktuellen Ausstellungen, Museumsshop, Vorträge, Kataloge, Aufführungen von zeitgenössischer Musik und Jazz, Kunstgespräche, Lesungen] |
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Militärhistorisches Museum der Bundeswehr (Armeemuseum) [Details] |
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Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden (Albertstadt), Haltestelle Stauffenbergallee/Militärhistorisches Museum, Tel. 0351-8232803, Fax. 8232805, www.mhm.bundeswehr.de, Öffnungszeiten: Di-So 9-17 Uhr, Eintritt: s. unter www.mhm.bundeswehr.de
Das im ehem. Arsenal des sächsischen Militärs seit 1897 eingerichtete Militärhistorische Museum sammelt, erforscht und präsentiert Objekte der deutschen Militärgeschichte aller Epochen. Das Hauptgebäude wurde kürzlich nach Plänen des bekannten Architekten Daniel Libeskind zu einem der größten militärhistorischen Museen Europas ausgebaut. Neben den zwei Dauerausstellungen "Hinterlassenschaften aus fünf Jahrhunderten" und "Deutsche Militärgeschichte 1945-1970" gibt es wechselnde Sonderausstellungen wie z.B. "Dresden und das Militär" zu sehen. Auf der Festung Königstein unterhält das Museum die Ausstellungen "Festungsbau und Militärgeschichte" und "Geschichte des sächsischen Zeugwesens". Zu den bekanntesten Ausstellungsstücken gehören das "Faule Magd" genannte Stabring-Geschütz (Rohr um 1450) und das erste deutsche U-Boot "Brandtaucher". (... weiter)
[Führungen, auch auf der Festung Königstein und auf dem Binnen-Minensuchboot "Atlantis" im Alberthafen (nach Anmeldung), Museumsshop, Kataloge, Vortragsreihe zur deutschen Militärgeschichte] |
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Museum Festung Dresden [Details] |
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Georg-Treu-Platz, 01067 Dresden (Altstadt, Brühlsche Terrasse), Haltestelle Synagoge, Tel./Fax. 0351-49149786, www.schloesser-dresden.de, Öffnungszeiten: Apr-Okt tgl. 10-18 Uhr, Nov-März nur bis 17 Uhr, am 1. Januar 13-17 Uhr (von Mo/2.KW bis Fr/3.KW geschlossen), Eintritt: 4 EUR, ermäßigt 2 EUR, Gruppen ab 15 Personen 3,20 EUR pro Person, Familienkarte 9 EUR, Singlekarte 5 EUR
Unter der Brühlschen Terrasse sind steinerne Reste der in der Zeit der Renaissance gebauten Dresdner Stadtfestung zu sehen, darunter das letzte erhaltene Stadttor und die älteste erhaltene Steinbrücke Dresdens, außerdem Wachstuben, Geschützhöfe, Wehrgänge, Wendelsteine und die vom Dresdner Renaissance-Baumeister Paul Buchner (1531-1607) geschaffenen Kasematten. (... weiter)
[Führungen für Gruppen und Schulklassen (nach Vorbestellung), Audio-Guide (dt./engl./japan.), Museumsshop, Publikationen, Kurzführer, Familienangebote zu Halloween] |
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Museum für Tierkunde, Museum für Mineralogie und Geologie (Naturhistorische Sammlungen) [Details] |
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Palaisplatz 11, 01097 Dresden (Japanisches Palais, Innere Neustadt), Haltestelle: Palaisplatz, Tel. 0351-8926326, Fax. 8926327, www.snsd.de, Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr (Kavaliershaus hinter Schloss Moritzburg: Apr-Okt Do-So 10-17 Uhr), Eintritt: 3 EUR, ermäßigt 1,50 EUR, Familienkarte 7 EUR, für Kinder unter 5 Jahre und Inhaber von Familienpass oder Dresden-Pass frei, Kombikarte mit dem Museum für Völkerkunde und dem Landesmuseum für Vorgeschichte 7,50 EUR, ermäßigt 4,50 EUR, Familienkarte 15 EUR
Die Dresdner Naturhistorischen Sammlungen gingen aus der im Jahr 1560 gegründeten Kurfürstlichen Kunstkammer hervor und gehören somit zu den ältesten Sammlungen ihrer Art in der Welt. Im Jahr 1728 ließ August der Starke mit den naturkundlichen Objekten der Kunstkammer ein naturhistorisches Museum im Dresdner Zwinger einrichten.
Das Dresdner Tierkunde-Museum ist heute mit seinen ca. 6,5 Mio. Objekten, darunter zahlreichen wertvollen Präparaten ausgestorbener Tierarten wie dem Beutelwolf oder der Steller'schen Seekuh, das drittgrößte Naturkundemuseum Deutschlands (nach den Museen in Berlin und Frankfurt/Main). Im Kavaliershaus am Jagdschloss Moritzburg betreibt das Museum die Ausstellung "Teich & Tier" mit anschaulichen szenischen Darstellungen dieses Lebensraumes. (... weiter)
[Führungen, Vorträge, Ferienprogramm, Museumscafé, Museumsshop, Ausstellungs-Kurzführer, Projektangebote, Exkursionen] |
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Museum für Völkerkunde Dresden |
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Palaisplatz 11 , 01097 Dresden (Japanisches Palais, Innere Neustadt), Haltestelle: Palaisplatz, Tel. 0351-8926202, Besucherservice 8144814 oder 8144860, Fax. 8144888, www.voelkerkunde-dresden.de, Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Eintritt: 4 EUR, ermäßigt 2 EUR, monatl. jeden ersten Di ermäßigter Eintritt
Das Museum für Völkerkunde Dresden ging aus der im Jahr 1875 vom Mediziner A. B. Meyer gegründeten ethnographischen Abteilung des Naturhistorischen Museums hervor. Später wurde diese Abteilung zum Königlichen Ethnographischen Museum erhoben. Die ältesten Objekte der Sammlung stammen aus der im Jahr 1560 gegründeten Kurfürstlichen Kunstkammer wie z.B. eine Serie graziler Elfenbeinlöffel aus dem Königreich Benin, die Kurfürst Christian I. von Sachsen im Jahr 1590 auf der Leipziger Messe erwarb.
Der sächsische Hof erhielt zahlreiche wertvolle Schenkungen wie z.B. im Jahr 1668 eine Schamanentrommel der Sami vom Herzog von Holstein, im Jahr 1885 einen Federmantel kalifornischer Indianer vom mexikanischen Gesandten General Lopez Uraga, im Jahr 1889 Objekte aus dem afrikanischen Königreich der Bakuba vom königlich-sächsischen Stabsarzt Ludwig Wolf, außerdem Zeremonienobjekte eines Zauberpriesters (der ehemalige Besitzer Ingenieur Georg Meissner war Tabakplantagenverwalter auf Sumatra und hatte eine Expedition zu den Batak im Inneren Nordsumatras ausgerüstet) und etwa 1.000 Objekte aus Indonesien wie Messer, Lanzen, einen unikaten Zauberstab, das älteste bekannte Exemplar eines rituellen Kopfschmucks der Frauen auf der Insel Enggano, Waffen, javanische Manuskripte und Zoologica von dem aus Dresden stammenden Generalleutnant der niederländisch-ostindischen Kolonialarmee Wolf Curt von Schierbrand. Der aus Papageien- und Hühnerfedern beschaffene Kopfschmuck der wegen ihrer Grausamkeit berüchtigten brasilianischen Mundurucú war ein Geschenk des sächsischen Kammerherrn Freiherr Friedrich August von O'Byrn im Jahr 1871 an das "Indianische Zimmer" des Historischen Museums und befindet sich seit 1877 im Völkerkundemuseum, dessen Sammlung außerdem Porzellane, Waffen, Thronschätze, Elfenbeinschnitzereien, Federschmuck, Ahnenfiguren und vieles mehr umfasst. Im Jahr 1918 besaß das Königliche Ethnographische Museum bei seiner Umwandlung in die Staatliche Ethnographische Sammlung Sachsen schon ca. 35.000 Objekte (davon ca. 30% aus Schenkungen).
Heute umfasst die ethnographische Sammlung ca. 90.000 Objekte aus allen Teilen der Welt, darunter zahlreiche kostbare, unersetzliche Zeugnisse längst versunkener Reiche. Wechselnde Sonderausstellungen stellen eine Auswahl der Sammlung vor.
[thematische Führungen für alle Alterstufen, Vorträge, Filmvorführungen, Ausstellungsführer, Kataloge, Ferien- und Aktionsprogramme, Workshops, Lesungen, "Dresdner Teppichabende" (Vorträge über Geschichte, Technik und Klassifizierung von Orientteppichen)] |
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Ausstellungen im Palais im Großen Garten |
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Hauptallee, 01219 Dresden (Palais im Großen Garten), Haltestelle Deutsches Hygiene-Museum oder S-Bahn-HP Strehlen, Kontakt: Schlösser und Gärten Dresden - Geschäftsstelle Großer Garten, Hauptallee 5 "Kavaliershaus G", 01219 Dresden, Tel. 0351-4456810, Fax. 4456833, www.schloesser-dresden.de, Öffnungszeiten: Apr-Okt Mi-Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr, Nov-März Sa/So 11-18 Uhr, Eintritt: 3 EUR, ermäßigt 2 EUR, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei, Führungen 4/3 EUR
Die Ausstellung "Permoser im Palais" zeigt 50 Original-Skulpturen der Barockzeit (Ende 17. Jahrhundert bis Mitte 18. Jahrhundert). Es handelt sich um Arbeiten der berühmten Dresdner Barock-Bildhauer Balthasar Permoser, Johann Benjamin Thomae, Johann Christian Kirchner und Gottfried Knöffler. Die meisten Skulpturen kommen aus dem Dresdner Zwinger, andere aus sächsischen Schlossparkanlagen wie Schloss Seerhausen und vom Eliasfriedhof in Dresden (an diesen Orten sind heute meistens Kopien der Figuren aufgestellt).
[Führungen jeden So 14.30 Uhr, Gruppenführungen nach Anmeldung, Museumsshop, Sonderausstellungen, Publikationen der Sächsischen Schlösser und Gärten, Konzertreihe "Offenes Palais"] |
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Heimat- und Palitzsch-Museum Prohlis |
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Gamigstraße 24, 01239 Dresden (Prohlis), Haltestelle Georg-Palitzsch-Straße (Straßenbahn) oder Gamigstraße (Bus), Tel. 0351-7967249, Fax. 7967251, www.museen-dresden.de, Öffnungszeiten: Mi-So 13-18 Uhr, Eintritt: 3 EUR, ermäßigt 2 EUR
In einem Bauernhaus aus dem Jahr 1851 eröffnete im Jahr 1988 das Heimat- und Palitzsch-Museum Prohlis. Neben der Heimat- und Ortsgeschichte und der traditionellen Handweberei in der Region ist es dem in Altprohlis geborenen Großbauern und Hobby-Astronomen Johann Georg Palitzsch (1723-1788) gewidmet, der sich in seiner Freizeit viel mit Wissenschaften, besonders Mathematik, Astronomie, Physik und Botanik beschäftigte. Auf mehreren Dresdner Gebäuden, auch dem Residenzschloss, installierte man auf seine Anregung hin Blitzableiter. Nach der Übernahme des väterlichen Grundbesitzes baute Palitzsch als einer der ersten Bauern der Region die Kartoffel an. Beim Tolkewitzer Garnhändler Christian Gärtner (dieser hatte in Leipzig das Schleifen von optischen Linsen erlernt und betrieb neben seinem Gewerbe auch den Bau von Fernrohren) erhielt Johann Georg Palitzsch im Jahr 1745 erstmals Gelegenheit, den Sternenhimmel durch ein Fernrohr zu beobachten. Im Jahr 1758 entdeckte er den wiederkehrenden Halleyschen Kometen. Im Jahr 1783 beobachtete er im Sternbild des Perseus die Lichtveränderlichkeit des Sternes Algol. Er korrespondierte mit den Akademien von Paris, London und St. Petersburg, ebenso mit Friedrich Wilhelm Herschel, der zu den bedeutendsten Astronomen seiner Zeit gehörte. Die Grabstätte von Johann Georg Palitzsch befindet sich auf dem Friedhof Leubnitz-Neuostra. Am ehemaligen Prohliser Dorfplatz steht seit 1877 das Palitzsch-Denkmal - ein Steinquader, der einen Ehrenkranz, einen Sextanten und ein Fernrohr trägt.
[Führungen nach Vereinbarung] |
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PANOMETER (Panorama: Dresden im Jahr 1756) |
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Gasanstaltstraße 8b, 01237 Dresden (Reick), Tel. 0351-8603940, Öffnungszeiten: Di-Fr 9-19 Uhr, Sa/So/Feiertag 10-20 Uhr, Mo geschlossen, www.asisi-factory.de
In dem von Theodor Friedrich im Jahr 1879 gebauten und heute als Industriedenkmal geschützten Reicker Gasbehälter, der ab März 2006 eine umfassende Sanierung erfuhr, ist seit Dezember 2006 eine neue Attraktion Dresdens eingerichtet - das Panometer. Der Raumkünstler Yadegar Asisi (Professor für Architektur an der TFH Berlin) schuf hier ein monumentales, 105 m breites und 27 m hohes fotorealistisches 360-Grad-Panoramabild der Barockstadt Dresden, wie es sich im Jahr 1756 (kurz vor Beginn des Siebenjährigen Krieges, der Dresden große Zerstörungen brachte) für einen Betrachter auf dem Turm der Hofkirche geboten haben könnte. |
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Schloss und Park Pillnitz [Details] |
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01326 Dresden (Pillnitz), Haltestelle (Bus) Pillnitz oder Straßenbahn bis Kleinzschachwitz, dann mit der Elbfähre übersetzen, Tel. 0351-2613260, Fax. 2613280, www.schloesser-dresden.de, Öffnungszeiten: Schlosspark tgl. 5 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit, Schlossmuseum Apr-Okt tgl. 10-18 Uhr, Nov-März Sa/So 11/12/13/14 Uhr Führung, Eintritt: Park frei, Schlossmuseum 3 EUR, ermäßigt 2 EUR, Infos zu Preisänderungen ab 2008 siehe www.schloesser-dresden.de
Die ehem. Sommerresidenz der sächsischen Kurfürsten und Könige ist die größte Schlossanlage Europas im Barock-Stil der Chinoiserien. Der auch wissenschaftlich-botanisch bedeutende Schlosspark umfasst mehr als 2.000 Gehölze und mehr als 600 Kübelpflanzen. Eine botanische Kostbarkeit ist die mehr als 230 Jahre alte Kamelie, deren Blüte von Mitte Februar bis Mitte April alljährliche große Besucherscharen anzieht. Das in den Palaisbauten eingerichtete Schlossmuseum informiert über die Geschichte der Schlossanlage und das einstige höfische Leben an diesem Ort sowie über den Stil der Chinoiserien und die barocke Fest- und Spielkultur Sachsens. Auch die Katholische Schlosskapelle ist einen Besuch wert. (... weiter)
[Gruppenführungen in Schlosspark und Schlossmuseum nach Voranmeldung (auch behindertengerechte Führungen), Museumsshop, Café im Schlosshotel, Schlossführer, dendrologischer Führer, Pillnitzer Teezeremonien (Mai bis September)] |
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Richard-Wagner-Museum [Details] |
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Richard-Wagner-Straße 6, 01827 Graupa, Tel. 03501-548229, www.richard-wagner-museum.de
Der berühmte Komponist Richard Wagner (1813-1883), der von 1843 bis 1849 als Hofkapellmeister in Dresden tätig war, wählte das stille, von Dresden weit abgelegene Dorf Graupa als Sommersitz. Hier entwarf er im Jahr 1846 die Oper "Lohengrin". Das im Jahr 1982 eröffnete Richard-Wagner-Museum ging aus einer hier im Jahr 1907 vom Leipziger Universitätsprofessor Max Gaßmeyer eingerichteten, "Lohengrinhaus" genannten Richard-Wagner-Gedenkstätte hervor. Das Museum zeigt frühe, um 1840 entstandene Wagner-Fotografien, Originalhandschriften und historische Orchesterinstrumente sowie weitere Zeugnisse von Wagners Dresdner Wirken zwischen 1843 und 1849. Zudem veranstaltet das Museum in regelmäßigen Abständen Sonderausstellungen und Konzerte. (... weiter) |
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Schillerhäuschen [Details] |
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Schillerstraße 19, 01326 Dresden (Loschwitz), Haltestelle (Bus) Körnerplatz, Tel. 0351-656480, Fax. 4951288, www.museen-dresden.de, Öffnungszeiten: Sa/So 10-17 Uhr (sowie nach Vereinbarung), Eintritt: 3 EUR, ermäßigt: 2 EUR
Der große deutsche Dichter Friedrich Schiller verlegte im Jahr 1785 auf Einladung des Dresdner Kunstmäzens Christian Gottfried Körner seinen Wohnsitz in die sächsische Residenzstadt. In der Abgeschiedenheit und Ruhe von Körners Loschwitzer Haus arbeitete Schiller u.a. am "Don Carlos" und an der Ode "An die Freude". Ob er sich auch in dem unweit von Körners Haus gelegenen Gartenhäuschen, das seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Schiller-Ausstellung beherbergt, aufgehalten hat, ist allerdings unbekannt. Das kleine Museum zeigt Dokumente zu Schillers Dresdner Schaffensperiode und stellt den Künstlerkreis vor, in dem sich Körner und Schiller bewegten. (... weiter)
[Führungen nach Vereinbarung: 0351-315810 (Bürgerstiftung)] |
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Schulmuseum Dresden |
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Seminarstraße 11, 01067 Dresden (Friedrichstadt), Haltestelle Bahnhof Mitte, Tel./Fax. 0351-2130156, www.schulmuseum-dresden.com, Öffnungszeiten: Do 14-18 Uhr sowie nach Vereinbarung, Eintritt: 3 EUR, ermäßigt 2 EUR, Kinder 1 EUR, Familienkarte 4 EUR, Führungen 10 EUR
Zur 800-Jahr-Feier Dresdens im Jahr 2006 eröffneten der Verein Schulmuseum Dresden e.V. und die Technische Universität Dresden gemeinsam ein Schulmuseum. Dieses auf dem Gelände des ehemaligen Friedrichstädter Lehrerseminars gelegene Museum knüpft an die bei den Bombenangriffen im Jahr 1945 zerstörten schulgeschichtlichen Sammlungen an. Es zeigt originalgetreue Schulausstattungen und Klassenzimmer-Einrichtungen bis hin zu alten Schulbüchern. Auch historische Filme werden gezeigt und das in den alten Schulbänken sitzende Publikum kann Unterricht wie zur Kaiserzeit miterleben.
[Führungen, historischer Unterricht, Filmvorführungen, Vorträge, Projekte für Schulklassen, Ferienprogramm, Klassentreffen] |
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Stadtmuseum Dresden |
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Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden (Altstadt, Altes Landhaus an der Wilsdruffer Straße), Haltestelle Pirnaischer Platz, Tel. 0351-656480, Fax. 4951288, www.museen-dresden.de, Öffnungszeiten: 10-18 Uhr, Fr 10-19 Uhr, Mo geschlossen, Eintritt: 4 EUR, ermäßigt 3 EUR
Das im Jahr 1891 als bürgerliches Gegenstück zu den Königlichen Kunstsammlungen gegründete Dresdner Stadtmuseum war zwischen 1910 und 1945 im Neuen Rathaus eingerichtet. Im Jahr 1966 zog es in das (nach dem Krieg wieder aufgebaute) Alte Landhaus um. Hofbaumeister Friedrich August Krubsacius (1718-1790) hatte dieses zwischen 1770 und 1775 errichtete Gebäude in einer harmonischen Stil-Mischung aus Spätbarock, Rokoko und Klassizismus entworfen. Sehenswert sind besonders die großartige Treppenanlage und der Festsaal des Gebäudes.
Auf mehr als 1.800 qm Ausstellungsfläche informiert das Stadtmuseum über die mehr als 800-jährige Geschichte Dresdens. Zugleich fungiert es als zentrale Forschungsstätte zur Geschichte der sächsischen Landeshauptstadt. Zu den ausgestellten Objekten gehören drei historische Stadtmodelle, das älteste Dresdner Stadtsiegel von 1309, das aus der Kreuzkirche stammende Tafelgemälde "Zehn Gebote" von Hans dem Maler aus den Jahren 1528/29, die berühmten Konsolbüsten aus der Busmann-Kapelle der Sophienkirche, eine barock gestaltete handbetriebe Feuerwehrpumpe von 1759 sowie Dokumente und Gegenstände von der Zerstörung Dresdens im Februar 1945. Eine große Sonderausstellung informiert über die Geschichte der Frauenkirche.
[Führungen Fr 14 Uhr Ausstellung "Frauenkirche", Fr 15 Uhr Dauerausstellung oder nach Vereinbarung; Vorträge, Museumscafé, Museumsshop, Familien- und Kinderprogramme, Lesungen, Tagungen] |
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Städtische Galerie Dresden - Kunstsammlung |
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Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden (Altstadt, Altes Landhaus an der Wilsdruffer Straße), Haltestelle Pirnaischer Platz, Tel. 0351-656480, Fax. 65648639, www.museen-dresden.de, Öffnungszeiten: 10-18 Uhr, Fr 10-19 Uhr, Mo geschlossen, Eintritt: 4 EUR, ermäßigt 3 EUR
Die neben dem Stadtmuseum im Alten Landhaus eingerichtete Städtische Galerie Dresden präsentiert in ihrer ständigen Ausstellung "Dresdner Meisterwerke" Zeugnisse der Bildenden Kunst aus mehr als zwei Jahrhunderten Dresdner Kunstgeschichte. Sie versteht sich als Forum für die Kunst der Region und richtet regelmäßig entsprechende Sonderausstellungen aus. Die Galerie gründete sich im Jahr 2002 mit einem aus dem Stadtmuseum übernommenen Kunstbestand von ca. 1.700 Gemälden, ca. 800 plastischen Arbeiten und mehr als 20.000 grafischen Blättern aus der Zeit vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart mit dem Schwerpunkt 19. und 20. Jahrhundert. Durch den Erwerb von Werken der zeitgenössischen Kunst wird die Sammlung ständig weiter ausgebaut. Zu den zahlreichen bedeutenden Neuerwerbungen gehören die "Ansicht von Dresden (Katholische Hofkirche)" von Arthur Bendrat aus dem Jahr 1903, der "Dresdner Neumarkt mit Frauenkirche" von Gotthardt Kuehl aus dem Jahr 1914 und drei konstruktivistische Tempera-Arbeiten vom Dresdner Künstler Hermann Glöckner.
[Führungen Fr 16 Uhr oder nach Vereinbarung, Vorträge, Museumscafé, Museumsshop, Kunstgespräche, Familienprogramme, Lesungen] |
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Stasi-Unterlagenbehörde |
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Riesaer Straße 7, 01129 Dresden (Pieschen), Eingang C, Haltestelle Trachenberger Platz (Straßenbahn) oder Pieschen (Bus), Kontakt: Postfach 100165, 01071 Dresden, Tel. 0351-25083411, Fax. 25083419, www.bstu.de, Öffnungszeiten: Ausstellung im Informations- und Dokumentationszentrum Mo-Do 8-17 Uhr, Fr 8-14 Uhr oder nach Vereinbarung, Eintritt frei
Die Arbeit der Stasi-Unterlagenbehörde begann am 5. Dezember 1989 mit der Besetzung der Dresdner Zentrale der Staatssicherheit (Stasi) durch Bürgerrechtler der Stadt. Vertreter des Bürgerkomitees beschlagnahmten die Akten und übergaben sie am 3. Oktober 1990 offiziell dem damaligen Sonderbeauftragten der Bundesregierung Joachim Gauck. Seit April 1993 lagern hier an der Riesaer Straße die Akten aus dem ganzen ehem. Bezirk Dresden. Das Archiv umfasst zwölf Regal-Kilometer Schriftgut und ca. 3 Mio. Karteikarten. Die Ausstellung informiert über die Tätigkeit der Staatssicherheit der DDR und über die Ereignisse kurz vor und während der deutschen Wiedervereinigung in den Jahren 1989/1990.
[Ausstellungen im Informations- und Dokumentationszentrum, Führungen für Gruppen nach Vereinbarung, Besuchertag mit Vortrag an jedem letzten Do im Monat 14-18 Uhr, Führungen im Archiv, Videovorführungen, Bürgerberatung, Antragstellung zur Akteneinsicht, Wanderausstellungen, Ausstellungsreihe "Kunst im Lesesaal", Publikationen, Broschüren] |
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Straßenbahnmuseum Dresden e.V. |
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Trachenberger Straße 38, 01129 Dresden (Pieschen), Haltestelle Trachenberger Platz oder (Bus) Btf. Trachenberge, Fax. 8583598, www.strassenbahnmuseum-dresden.de (Öffnungszeiten s. dort), Eintritt: 2 EUR, Kinder 1,50 EUR, Familienkarte 5 EUR (die Eintrittskarte gilt auch als Fahrkarte für den Zubringerverkehr mit historischen Straßenbahnen)
Der im Jahr 1992 gegründete Verein "Straßenbahnmuseum Dresden e.V." widmet sich dem Erhalt historischer Fahrzeuge der Dresdner Straßenbahn, unter denen der Triebwagen 309 von 1902 das älteste Fahrzeug ist. In dem aus der Zeit um 1900 stammenden Straßenbahnhof kann der Besucher die Arbeit an den historischen Fahrzeugen mit alten Maschinen und Anlagen miterleben und eine Ausstellung über den Arbeitsalltag von Fahrern und Schaffnern der Dresdner Straßenbahn seit 1900 besichtigen. Ein besonderes Erlebnis sind die Fahrten mit historischen Bahnen durch die Stadt.
[Führungen für Erwachsene und Schulklassen, Museumscafé, Museumsshop, Bastelstraße für Kinder, Filmvorführungen, Zubringerfahrten mit historischen Straßenbahnen, Stadtrundfahrten, Sonderfahrten] |
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Technische Sammlungen Dresden |
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Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden (Striesen, Ernemann-Neubau), Haltestelle Pohlandplatz, Tel. 0351-4887272, Fax. 4887203, www.museen-dresden.de, Öffnungszeiten: Di-Fr 9-17 Uhr, Sa/So/Feiertage 10-18 Uhr, Eintritt: 4 EUR, ermäßigt 3 EUR
Die Technischen Sammlungen Dresden sind seit 1992 im Ernemann-Neubau eingerichtet, einem architekturhistorisch bedeutenden Industriebau mit markantem Turm. Hier arbeitete einst die Kamerafabrik der Ernemann-Werke, später die Zeiss-Ikon-AG und schließlich der Kamerahersteller Pentacon. Die Technischen Sammlungen umfassen mehr als 30.000 Objekte der Industrie-, Technik- und Alltagsgeschichte der letzten 150 Jahre, darunter Kameras, Projektoren, das einstige "Guckkastenkino", Fernsehapparate, Rundfunkgeräte, mechanische Musikinstrumente wie z.B. Grammophone und Spieldosen, Schreibmaschinen, Rechner, Computer und Haushaltsmaschinen. Ein Schwerpunkt der Sammlung ist die Technikgeschichte der DDR. Die interessantesten Objekte der Technischen Sammlungen sind im Technischen Museum ausgestellt. Aus dem Café im 48 m hohen Ernemannturm bietet sich ein herrlicher Ausblick über Dresden.
["Camera obscura": Schauen-Bauen-Fotografieren, "Mit Blitz und Funkenfeuer": Technisches Theater, Experimentalvortrag "Feuer" im Feuerlabor, "Experimentierfeld": Sehen-Erleben-Begreifen, Tonstudio, Führungen, Vorträge, Museumsshop, Kleinkunstreihe "Kunst im Café", Museumskino mit Filmen aus der Filmgeschichte, Turmfest, Familiensonntag, Kindergeburtstag im Museum, barrierefrei ausgestattete Ausstellungen] |
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Universitätssammlungen Kunst+Technik |
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Helmholtzstraße 9, 01069 Dresden (Südvorstadt, Technische Universität, Görges-Bau), Haltestelle Münchner Platz oder Nürnberger Platz, Kontakt: Technische Universität Dresden, 01062 Dresden, Tel. 0351-46339461, Fax. 46339479, www.tu-dresden.de/kunst-plus-technik, Öffnungszeiten: Mo-Sa 10-18 Uhr, Eintritt: 4 EUR, ermäßigt 2 EUR, Gruppe bis 10 Personen 20/10 EUR, Gruppe bis 20 Personen 30/15 EUR
Der Görges-Bau der Technischen Universität Dresden ist seit 1905 der Standort des Elektrotechnischen Instituts. Hier wurde zum 175. Jahrestag der Universität im Mai 2003 (im Jahr 1828 hatte Wilhelm Gotthelf Lohrmann die Technische Bildungsanstalt Dresden eröffnet) eine ganz besondere Galerie eröffnet, in der die Universität bedeutende Werke aus ihrem Kunstbesitz in einem technischen Ambiente präsentiert. Die Kombination der Galerie mit einer Ausstellung historischer Elektromaschinen führt zu einem Dialog von Kunst und Technik getreu der Bauhausidee. Unter dem Motto "Faszination. Kunst+Technik" finden regelmäßig Sonderausstellungen mit nationaler und internationaler zeitgenössischer Kunst statt.
[Führungen mit der Kuratorin, Vorträge, Museumscafé, Museumsshop, Kataloge, interdisziplinäre Veranstaltungen der Fakultäten der Universität, Kinderakademie, Konzerte, Lesungen, Exkursionen, Jazz-Reihe] |
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Verkehrsmuseum Dresden [Details] |
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Augustusstraße 1 , 01067 Dresden (Altstadt, Johanneum), Haltestelle Pirnaischer Platz oder Altmarkt, Tel. 0351-86440, Fax. 8644110, www.verkehrsmuseum-dresden.de, Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr, Mo geschlossen (außer Oster- und Pfingstmontag), jeden Mi Fahrbetrieb auf der 325 qm großen Modelleisenbahn-Anlage, Eintritt: 3 EUR, ermäßigt 1,50 EUR, Kinder bis 5 Jahre frei, betreute Schüler- und Kindergartengruppen 0,50 EUR pro Person, Gruppentarife auf Anfrage, Familienkarte 8 EUR, Jahreskarte 8/4 EUR
Im Johanneum, in dem einst die Kutschen und Pferde des kurfürstlichen Hofes und später die Gemäldegalerie untergebracht waren, präsentiert heute das im Jahr 1952 gegründete Dresdner Verkehrsmuseum Fortbewegungsmittel aller Art wie Schienenfahrzeuge, Automobile, Zweiräder, Luftfahrzeuge und Schiffszubehör, zeitlich zurückgehend bis zu einer Sänfte aus dem Jahr 1705. Zu den bekanntesten Exponaten gehört Deutschlands älteste im Original erhaltene Dampflok - die Muldenthal von 1861, das dreirädrige Phänomobil von 1924 und das für drei Personen zugelassene Motorrad "Böhmerland" von 1927. (... weiter)
[Übersichts- und Themenführungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Sonderführungen für Lehrer, Ferienprogramm, Museumsshop, Katalog, Kurzführer, Kindergeburtstag im Museum] |
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