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Bahnhof Dresden-Neustadt / Neustädter Bahnhof (ehem. Leipziger Bahnhof & Schlesischer Bahnhof) ![]() Bild: Neustädter Bahnhof, Empfangsgebäude von Nordosten gesehen
Erste Eisenbahnfernverbindung Deutschlands, Leipziger Bahnhof, Schlesischer Bahnhof Die Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie, eine im Jahr 1835 gegründete private Aktiengesellschaft, baute in den Jahren 1836 bis 1838 - auf Anregung von Friedrich List - zwischen Dresden und Leipzig die erste Eisenbahnfernverbindung Deutschlands. Dieses Unternehmen leitete der Dresdner Wasserbaudirektor Theodor Kunz, an den eine Bronzetafel am Neustädter Bahnhof, Ecke Hansastraße, mit einem Reliefbild und einer Inschrift erinnert. Am 19. Juli 1838 fuhr der erste Eisenbahnzug von Dresden nach Radebeul-Weintraube. Am 7. April 1839 ging der Zugverkehr zwischen Dresden und Leipzig in Betrieb. ![]() Zusammen mit der Leipziger Bahnstrecke wurde zwischen 1837 und 1839 der Leipziger Bahnhof an der Eisenbahnstraße 1 und 2 (damals noch außerhalb der Bebauungsgrenze Dresdens) geschaffen. Im Jahr 1857 erfuhr er noch einige bauliche Veränderungen. Bild: ehem. Leipziger Bahnhof (nach einer alten Grafik, verändert) Heute sind südlich des Neustädter Bahnhofes, an der Eisenbahnstraße 1, noch einige Reste des im klassizistischen Stil gebauten Leipziger Bahnhofes zu finden. Im Jahr 1844 begann der Bau der Görlitzer Bahnlinie. Am 23. Juni 1846 fuhr der erste Zug nach Bautzen. Der zu dieser Bahnstrecke gehörende Schlesische Bahnhof wurde 1847 fertiggestellt. nach oben ![]() |