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Museum für Verkehrsgeschichte (Verkehrsmuseum) [ Fotogalerie ] ![]() ![]()
Anhand zahlreicher Land-, Wasser- und Luftfahrzeuge, darunter zahlreicher Raritäten (insgesamt etwa 8.000 Objekte), veranschaulicht das im Johanneum eingerichtete Verkehrsmuseum (ein Landesmuseum des Freistaates Sachsen) auf mehr als 5.000 m² Ausstellungsfläche die deutsche Verkehrsgeschichte der letzten zweihundert Jahre. Das Museum gliedert sich in die Abteilungen Eisenbahnverkehr (mit einer großen Ausstellung zum sächsischen Eisenbahnwesen), Städtischer Nahverkehr, Kraftverkehr, Schifffahrt, Luftverkehr und die Sonderabteilung "Geschichte des Fahrrads". ![]() Die in den Jahren 1836/37 vom Dresdner Konstrukteur Johann Andreas Schubert gebaute erste deutsche Eisenbahn Saxonia und die in Chemnitz gebaute Dampflok Muldenthal von 1861 gehören zu den ältesten Lokomotiven Deutschlands (im Jahr 1839 ging zwischen Dresden und Leipzig die erste Eisenbahnfernverbindung Deutschlands in Betrieb). Bilder: Erste deutsche Eisenbahn "Saxonia" von Johann Andreas Schubert (Bild rechts) und die "Muldenthal" - die älteste im Original erhaltene Lokomotive Deutschlands (Bilder unten; rechts der offene Führerstand) ![]() Die anderen Abteilungen zeigen z.B. das weltweit älteste funktionstüchtige Motorflugzeug von Hans Grade aus dem Jahr 1909, Automobile bis zurück zum Baujahr 1926 und das für drei Personen zugelassene Motorrad "Böhmerland" von 1927. Zu sehen sind weiterhin ein Pferdebahn-Decksitzwagen von 1890 (die Dresdner Pferde-Straßenbahn war im Jahr 1872 eröffnet worden) und der älteste Straßenbahn-Triebwagen Dresdens (die erste elektrische Straßenbahn Dresdens verkehrte ab 1893 zwischen Schlossplatz und Blasewitz).Bild: Die Sänfte aus dem Jahr 1705, das älteste der im Museum ausgestellten Transportmittel, wirkt etwas verloren inmitten der Großtechnik des Verkehrsmuseums Fotogalerie nach oben |