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Elbsandsteingebirge (Sächsische Schweiz) Nationalpark | Vordere Sächsische Schweiz | Hohnstein | Hintere Sächsische Schweiz | Böhmische Schweiz | Information Kurort Rathen, Bastei, Felsenbühne Rathen ![]() Zu den Höhepunkten eines Besuches in der Sächsischen Schweiz gehört der Blick von der Bastei (305 m ü.d.M.) auf das herrliche Elbtal mit der 190 m tiefer fließenden Elbe, dem Kurort Rathen und mehreren Tafelbergen der Sächsischen Schweiz wie z.B. dem wunderbar geformten "Lilienstein" (415 m ü.d.M.). Der Aussichtspunkt Basteihorn gehört zu den schönsten natürlichen Aussichtspunkten Europas. Nicht weniger beeindruckend ist die Höllenhundaussicht von der Bastei auf den Rabener Kessel, eine bizarre Felsenlandschaft und ein Schluchtenlabyrinth. Der "Rathener Klettergarten" gehört mit seinen mehr als einhundert Felsengipfeln zu den Klettersportzentren der Sächsischen Schweiz. ![]() Bilder: Bastei und Blick von der Bastei auf das Elbtal Mit dem Auto ist die Bastei von Pirna-Copitz über Lohmen zu erreichen (bewachter Parkplatz), bei einer Anreise mit der Bahn oder dem Schiff dagegen zu Fuß auf einem gekennzeichneten und gut gesicherten Wanderweg, der vom malerisch an der Elbe gelegenen Kurort Rathen an der Felsenburg Neurathen vorbei zur Bastei führt. Der Kurort Rathen gehört mit seinen zahlreichen Pensionen, kleinen Hotels, Gaststätten und schönen Fachwerkhäusern zu den touristischen Zentren der Sächsischen Schweiz. Mit einer Elbfähre (einer Gierseilfähre ohne Motor, die sich nur der Stromkraft der Elbe bedient) gelangt man vom linkselbischen Oberrathen, wo sich der Bahnhof befindet, zum rechtselbischen Niederrathen, wo der Aufstieg zur Bastei beginnt. Im Jahr 1261 wurde erstmals eine Burg "Ratin" erwähnt. Von dieser zwischen der Elbe und dem Amselbachtal gelegenen, in der Mitte des 15. Jahrhunderts zerstörten Steinburg Altrathen sind noch einige Reste vorhanden. Im Schutze der Burg wuchs eine Schiffer- und Fischersiedlung heran. Im 18. und 19. Jahrhundert lebten dann Steinbrecher hier, die in den Sandsteinbrüchen der Umgebung arbeiteten. In der Mitte des 19. Jahrhunderts, nach der Eröffnung der Elbe-Dampfschifffahrt (1837) und der Eisenbahnstrecke Dresden-Schmilka (1850), begann der Fremdenverkehr in der Sächsischen Schweiz, der Rathen zum Kurort machte. Von den zahlreichen schönen Fachwerkhäusern in Niederrathen stammen zwei noch aus dem 16. Jahrhundert (Haus Nr. 19 von 1562 und die alte Mühle im Amselgrund von 1567). Auch die Traditionsstube des Niederrathener Schiffervereins ist einen Besuch wert. Aus der früheren Bergsteigergaststätte "Rosel" ging das Amselgrundschlösschen hervor. Von der Terrasse des Gasthofes "Erbgericht" kann man dem Treiben am Fähranleger zuschauen. Der Fußweg von Rathen zur Bastei führt an der mittelalterlichen Felsenburg Neurathen vorbei, einer im Jahr 1361 erstmals erwähnten malerischen Ritterburg hoch oben in den Felsen. Lehnsleute des böhmischen Rittergeschlechts Berken von der Duba unterhielten hier einen Vorposten an der damaligen Grenze zur Mark Meißen (dem späteren Sachsen). Die ehemalige Holzzugbrücke wurde von der "Steinschleuder" aus gesichert. In der "Mönchsloch" genannten Höhle befand sich ein Unterstand für die Posten. Der Berggipfel "Mönch" (heute mit einer Wetterfahne ausgestattet) diente als Beobachtersitz. Im Jahr 1469 konnte der sächsische Kurfürst die Burg nach langer Belagerung erobern. Seitdem ist sie eine Ruine, in der noch Balkenlager, ausgehauene Gemächer, die Zisterne und der Wehrgang über dem Wehlgrund zu sehen sind. Die Felsenburg Neurathen ist über kleine Brücken und schmale Stege begehbar und kann gegen Eintrittsgeld besichtigt werden. Von der Felsenburg Neurathen kommend verläuft der Weg zur Bastei weiter auf der 76 m langen steinernen Basteibrücke über die 40 m tiefe "Mardertelle". Die Brücke, von der sich eine herrliche Aussicht in das Felsenlabyrinth des Wehlgrundes bietet, war im Jahr 1851 als Ersatz für eine im Jahr 1826 gebaute Holzbrücke, die zu den ersten touristischen Bauwerken Europas zählte, geschaffen worden. Der Name "Pastey" taucht erstmals im Jahr 1592 in den Unterlagen des Landvermessers (Markscheiders) Matthias Oeder auf. Am Aussichtspunkt Basteihorn steht das im Jahr 1826 errichtete und zwischen 1975 und 1979 umgebaute Bastei-Gasthaus, daneben das im Jahr 1990 gebaute "Berghotel Bastei". Der Fleischer und Bergführer Gottfried Pietzsch sorgte bereits ab 1812 für die Bewirtung der Bastei-Besucher. Ab 1814 schuf er hier eine ständige gastronomische Einrichtung und bezog selbst auch Wohnung auf der Bastei. Er geriet jedoch mit der Konkurrenz in Streit. Schließlich brannte sein Gebäude ab. Ab 1820 war dann sein Gegner, der Besitzer des Rathener Erbgerichts, der neue Basteiwirt. Das noch heute auf der Bastei stehende Gasthaus mit Fremdenzimmern und einem Speisesaal wurde im Jahr 1826 (zusammen mit der Holzbrücke zum Neurathener Felsentor) gebaut. Um 1840 begann der alljährliche große Andrang von Ausflüglern. Viele Einwohner Rathens verdienten sich nun ihren Lebensunterhalt als Sänftenträger für wohlhabende "Wanderfreunde". ![]() Der nördlich des Kurortes Rathen gelegene Wehlgrund ist von schroffen Felsen der Bastei und der "Kleinen Gans" eingeschlossen. Schon der berühmte Maler der Romantik Ludwig Richter pries dieses landschaftliche Kleinod. Hier wurde im Jahr 1936 die Felsenbühne Rathen (s. Bild) geschaffen. Mit etwa 2.200 Plätzen ist sie die größte Naturbühne Sachsens und eine der schönsten deutschen Freilichtbühnen überhaupt. Seit 1953 veranstalten die Landesbühnen Sachsen hier in jedem Sommer (Mitte Mai bis Mitte September) Aufführungen. Besonders beliebt sind die Oper "Freischütz" von Carl Maria von Weber (1821 in Berlin uraufgeführt; der Freischütz-Textautor Friedrich Kind holte sich hier im Wehlgrund Anregungen für die berühmte Wolfsschlucht-Szene), Kinderstücke wie "Hänsel und Gretel", besonders aber auch Stücke aus den Romanen des beliebten Radebeuler Abenteuerschriftstellers Karl May. Mit der Aufführung des Stückes "Der Schatz am Silbersee" fanden hier im Jahr 1938 die ersten Karl-May-Festspiele statt. Im Jahr 1995 erfuhr die Felsenbühne Rathen eine umfassende Erneuerung. Im Amselgrund trifft man auf den malerischen Amselsee, einen seit 1934 bestehenden 500 m langen künstlichen Stau des Grünbaches mit einer 6 m hohen Staumauer. Ein Bootsverleih vermietet Ruderboote. Am Ende der Schlucht befinden sich der 10 m hohe Amselfall (der Wasserfall wird erstmals im Jahr 1548 erwähnt) und eine um 1830 errichtete Gastwirtschaft. Im Amselgrund befindet sich eine Informationsstelle der Nationalparkverwaltung, zu der auch eine Ausstellung über die heimische Flora und Fauna gehört. Ein beliebter Wanderweg führt von Rathen durch den Amselgrund und die Schwedenlöcher zur Bastei und wieder nach Rathen zurück. In der klammartigen Felsengasse der im Jahr 1886 touristisch erschlossenen Schwedenlöcher hatten sich die Rathener Einwohner im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) vor den marodierenden Schwedentruppen verborgen. Die östlich von Rathen gelegene Gamrig-Aussicht steht der Bastei-Aussicht nur wenig nach. ![]() ![]() ![]() Stadt Wehlen Der sich an beiden Ufern der Elbe lang hinziehende beliebte Ferien- und Luftkurort Stadt Wehlen (2.000 Einwohner) gehört zu den kleinsten Städten Sachsens. Er wird als idyllischer Ruheplatz wie auch als Ausgangspunkt für Wanderungen in die Vordere Sächsische Schweiz geschätzt. Im Ort findet man Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert am Marktplatz, ein Heimatmuseum (Lohmener Straße 18, Mai-Okt tgl. geöffnet) mit einem hübschen, im Jahr 1924 angelegten 5.400 m² großen Pflanzengarten (etwa 800 Pflanzenarten) und eine Burgruine auf dem Burgberg, der eine schöne Aussicht bietet. ![]() Die erstmals im Jahr 1269 urkundlich erwähnte Burg Wehlen war - zusammen mit ihren zwei Vorburgen - 85 m lang und 16 m breit. Sie stand abwechselnd unter böhmischer und sächsischer (Meißner) Herrschaft. Markgraf Heinrich der Erlauchte soll ab 1269 öfter hier zu Gast gewesen sein. Ab 1543 gehörte das Gebiet dann dauerhaft zu Kursachsen. Im Schutze der Burg entwickelte sich die Siedlung Wehlen. Von der seit 1547 verfallenden Steinburg blieben die Grundmauern eines Turmes und, zum Wehlgrund hin, eine Bastion (die "Trommel") erhalten. Der Miniaturenpark "Kleine Sächsische Schweiz" im benachbarten Dorf Wehlen zeigt das Elbsandsteingebirge in Modellen, unter anderem auch ein Modell der Burg Wehlen. Bild: Burg Wehlen (nach einem Modell im Miniaturpark Dorf Wehlen, verändert) ![]() Im Ortsteil Naundorf der Gemeinde Struppen (zu Fuß 10 Minuten vom linkselbischen Bahnhof Stadt Wehlen entfernt) steht das Robert-Sterl-Haus, das Wohnhaus des bedeutenden impressionistischen Malers Robert Sterl (1867-1932), der ab 1906 Professor an der Dresdner Kunstakademie war. Im Atelier und in den noch original eingerichteten Wohnräumen sind etwa 100 Gemälde des Künstlers ausgestellt. Robert Sterl malte auch Steinbrecher und Steinbrüche im Elbsandsteingebirge. Im Atelier des Musikliebhabers Sterl finden regelmäßig Konzerte statt. ![]() Bild: Gemälde "Steinbrecher" von Robert Sterl Ein beliebter Wanderweg führt von Stadt Wehlen in den wildromantischen Uttewalder Grund (ein Abstecher zum Teufelsgrund ist möglich), dann weiter zur Gastwirtschaft "Waldidylle", über Felsentor, Kluftsteig, Kohlgrund und Höllgrund zum Gasthaus "Steinerner Tisch" und durch den Griesgrund - ein schaurig-schönes Felsgewirr - auf dem Haldenweg an der Elbe nach Wehlen zurück. Ein Abstecher auf den Schwarzberg lohnt sich wegen der schönen Aussicht.
Königstein Etwa auf halber Strecke zwischen Stadt Wehlen und Bad Schandau befindet sich am linken (südlichen) Elbufer, an der Mündung der Biela in die Elbe, die Stadt Königstein (128 m ü.d.M., 3.000 Einwohner, im Jahr 1379 erstmals urkundlich erwähnt). Sie gehörte zunächst zu Böhmen, ab 1459 dann zu Sachsen. Seit Beginn der Personenschifffahrt auf der Oberen Elbe im Jahr 1837 ist Königstein ein bedeutender Fremdenverkehrsort. Die barocke einschiffige Stadtkirche St. Marien (Marienkirche) entstand zwischen 1720 und 1724 nach Plänen von George Bähr, dem Erbauer der Dresdner Frauenkirche. In den Jahren 1810 bis 1823 erhielt sie nach einem Brand eine neue klassizistische Innenausstattung - u.a. den großen Kanzelaltar in klassizistischer Säulenarchitektur. Am Aufgang zum Kirchplatz sind alte Hochwassermarken zu sehen. Sehenswert ist auch der Schreiberberg, ein straßenartiger Platz mit Fachwerkhäusern und altem Straßenpflaster. An mehreren Häusern sind Gedenktafeln für berühmte Söhne der Stadt angebracht. Das Königsteiner Musikerarchiv bewahrt Schriftstücke der in der Stadt geborenen Komponisten Julius Otto, Georg Schumann und Camillo Schumann auf. Die Königsteiner Bierbrauerei besitzt eine lange Tradition. Im 18. Jahrhundert belieferte sie auch den kurfürstlich-sächsischen Hof. In der Bielatalstraße steht eine Postmeilensäule von 1727. August der Starke ließ solche Richtungs- und Entfernungsweiser ab 1721 an den Landstraßen Sachsens aufstellen, die zu dieser Zeit erstmals gründlich vermessen worden waren. ![]() Auf dem Tafelberg bei Königstein steht 240 m hoch über der Elbe eine der gewaltigsten Festungen Deutschlands, die Festung Königstein. Als Sächsische Staatsfestung diente sie den Sächsischen Kurfürsten und Königen als sichere Zufluchtsstätte, außerdem als sächsisches Staatsgefängnis und Aufbewahrungsort für die Dresdner Kunstschätze in Krisenzeiten. Lilienstein Königstein bietet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge zum Lilienstein, dem wohl markantesten Tafelberg der Sächsischen Schweiz, an. Er ist von hier per Elbfähre und weiter zu Fuß zu erreichen. Das Gipfelplateau (415 m ü.d.M.), von dem sich ein herrlicher Ausblick mit Fernsicht bietet, besitzt einen 80 m hohen steilen Rand mit stark zerklüfteten Felsen. Auf dem Tafelberg Lilienstein, der nur über schmale Brücken zu ersteigen ist, steht eine Berggaststätte. Hier sind auch Mauer- und Torreste einer mittelalterlichen böhmischen Befestigung zu sehen (sie wird erstmals im Jahr 1379 erwähnt - im Jahr 1396 heißt sie "veste Lilgenstein"). Später unterhielt die Wachmannschaft der Festung Königstein hier, auf dem im ehemaligen Grenzland zwischen Sachsen und Böhmen strategisch bedeutenden Lilienstein, einen Beobachtungsposten. Zu sehen sind außerdem ein kleiner Obelisk von 1708 und die Wettinersäule von 1889, die anlässlich der 800-Jahr-Feier der Wettiner, der sächsischen Landesherren, aufgestellt wurde. Der Südaufstieg des Liliensteins wurde im Jahr 1709 anlässlich eines Besuches von August dem Starken (Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen, zugleich König August II. von Polen) angelegt. Der Nordaufstieg entstand um 1900 auf einem alten Pfad. Um den Lilienstein verläuft eine große Elbschleife. Die "Kaiserstraße 1813" hatte der französische Kaiser Napoleon I. im Jahr 1813 für militärische Operationen am Lilienstein anlegen lassen. Hier bei Halbestadt befanden sich damals Brücken für den Übergang der aus der Lausitz kommenden Truppen über die Elbe. Napoleons General Vandamme sollte den Preußen, Österreichern und Russen damals den Rückzug von Dresden nach Böhmen versperren. Der Transport der Artillerie über den Polenzübergang misslang jedoch, so dass diese für die entscheidenden Kämpfen ausfiel. Bei Prossen gab es früher eine gefürchtete Stromschnelle, die "Schnelle Furt". Der erste Elbedampfer, die "Königin Maria", wurde mit Seilen über diese Stelle gezogen. Bielatal, Pfaffenstein, Gohrisch, Papststein Im südlich von Königstein gelegenen Bielatal findet man enge Schluchten, große Felsklötze und wild zerklüftete Felspartien wie z.B. die bizarren, dünnen hohen Herkulessäulen. Hier gibt es 239 Klettertürme. Auf dem Flüsschen Biela wurde Jahrhunderte lang Flößerei betrieben. Im kleinen Ferienort Bielatal ist eine Hochofenruine (Technisches Denkmal) zu besichtigen. Die im Jahr 1838 gebaute Kuranlage Schweizermühle war früher eine berühmte Wasserheilanstalt. ![]() Ein beliebtes Wanderziel ist der südöstlich von Königstein gelegene Tafelberg Pfaffenstein (427 m ü.d.M.), von dem sich - vor allem vom 28 m hohen Sandstein-Aussichtsturm von 1904 - ein prächtiger Ausblick auf das Elbsandsteingebirge bietet. Der Aufstieg zum Pfaffenstein beginnt im Ort Pfaffendorf und führt durch eine "Nadelöhr" genannte Engstelle. Im Umfeld gibt es die Räuberhöhlen (der 28 m tiefe Diebeskeller ist die größte Höhle der Sächsischen Schweiz) und interessante Verwitterungsformen wie z.B. die schlanke, 43 m hohe Felsnadel "Barbarine" (s. Bild) zu sehen (im Jahr 1975 wurde der absturzgefährdete Kopf dieses geologischen Naturdenkmals saniert, seitdem besteht hier Kletterverbot). In dieser Gegend laden insgesamt 32 freistehende Gipfel zum Klettersport ein. Erläuterungstafeln an der Berggaststätte Pfaffenstein weisen auf 3.000 Jahre alte Keramikfunde hin, denen zufolge auf der wild zerklüfteten Gipfelfläche, die eine Lehmdecke trägt, eine bronzezeitliche Siedlung bestand. Auf dem wild zerklüfteten Tafelberg Gohrisch (448 m ü.d.M.) befinden sich mehrere großartige Aussichtspunkte. Der kleine, erstmals im Jahr 1437 erwähnte Luftkurort Gohrisch (etwa 3 km östlich von Königstein gelegen) ist die älteste Sommerfrische der Sächsischen Schweiz. Schon im Jahr 1869 hatte der Bauer Adelbert Hauffe auf seinem Gut Ferienwohnungen eingerichtet und damit den Wandel vom Bauerndorf zum Erholungsort eingeleitet (woran heute ein Denkmal mit einer Inschrift erinnert). Neu ist das Mutter-Kind-Kurhaus "Haidehof" des Deutschen Müttergenesungswerkes "Elly-Heuss-Knapp-Stiftung". Der nicht weit vom Tafelberg Gohrisch entfernte Papststein (452 m ü.d.M., mit Gaststätte) bietet eine großartige Rundsicht, vor allem auch vom Aussichtsturm. Auch der Kohlbornstein östlich von Papstdorf ist ein beliebter Aussichtspunkt. In Papstdorf ist ein interessantes Feuerwehrmuseum zu besichtigen. Der Erholungsort Cunnersdorf (etwa 7 km südöstlich von Königstein) bietet sich als Ausgangspunkt für Wanderungen in die ausgedehnten Wälder der Umgebung an. Ein Umgebindehaus aus dem 18. Jahrhundert beherbergt das Heimatmuseum des Ortes (Jun-Sep: Sa, Okt-Mai: für Gruppen nach Anmeldung beim Gemeindeamt) mit einer Bauernstube von 1820 und einer Waldarbeiterstube von 1870. Ein 6,5 km langer Naturlehrpfad führt rund um den Katzstein (474 m ü.d.M.). nach oben |