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Dresdner Umland
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Dresdner Umland West 
Barockschloss Moritzburg
Domstadt Meißen
Diesbar-Seußlitz
Radebeul
Nossen, Altzella
Windbergbahn, Weißeritztalbahn
Tharandter Wald


Dresdner Umland Ost 
Elbsandsteingebirge
(Sächsische Schweiz)

Festung Königstein
Pirna, Festung Sonnenstein
Wagnermuseum Graupa
Barockgarten Großsedlitz
Schloss Weesenstein
Müglitztal, Seidewitztal
Burg Stolpen
Barockschloss Rammenau
Radeberg

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Nossen, AltzellaDiesbar-SeußlitzDomstadt MeißenRadebeulMüglitztalTharandter WaldElbsandsteingebirge (Sächsische Schweiz)Schloss WeesensteinBarockgarten GroßsedlitzPirnaBurg StolpenWagnermuseum GraupaBarockschloss RammenauRadebergBarockschloss Moritzburg


     Kurzbeschreibungen
Dresdner Umland West
Barockschloss Moritzburg - eine der imposantesten barocken Schlossanlagen Mitteleuropas in einer herrlichen Teich- und Waldlandschaft, mit einer prächtigen barocken Innenausstattung, außerdem: Barockgarten, Waldpark, Fasanenschlösschen, Wildgehege, Sächsisches Landesgestüt, Käthe-Kollwitz-Gedenkstätte, Lößnitztalbahn

Radeburg - Geburtsort des berühmten Berliner Milieuzeichners Heinrich Zille, mittelalterlicher Ortskern, Heimatmuseum, beliebtes Wanderrevier Friedewald und Moritzburger Teichgebiet

Radebeul - altes Weinanbaugebiet mit schönen Weinbergschlösschen und Weinberghäusern an den hohen Elbtalhängen, z.B. das kulturhistorisch bedeutende Schlösschen Hoflößnitz von 1650 mit historisch wertvoller Innenausstattung und Weinbaumuseum, großartiges Wandergebiet an den Elbhängen und im Lößnitzgrund; Karl-May-Museum (der berühmte Abenteuer-Schriftsteller Karl May schrieb in Radebeul seine Romane z.B. um Winnetou und Old Shatterhand), kulturgeschichtlich bedeutendes Indianermuseum mit zahlreichen Originalgegenständen aus dem Leben nordamerikanischer Indianer

Coswig, Weinböhla - Karrasburg-Museum in Coswig mit Exponaten zur Stadtgeschichte, spätgotische "Alte Kirche" von 1497 mit wertvoller Kassettendecke und Empore sowie barocker Orgel, Dorfkirche Brockwitz von 1737 mit wertvoller barocker Malerei, im benachbarten Pfarrhaus eine Ausstellung historischer bäuerlicher und handwerklicher Arbeitsgeräte, großartiges Wandergebiet Friedewald, Boselspitze mit einem Botanischen Garten und herrlichem Ausblick, Weinböhla: traditionelles Weinanbaugebiet, Martinskirche, alte Dreiseitenhöfe, Peterskeller von 1794 mit Heimatmuseum, Orts- und Weinlehrpfad, herrlicher Rundblick vom König-Albert-Turm und der Ruine "Wartturm"

Domstadt Meißen - Wiege Sachsens (im Jahr 929 hatte König Heinrich I. bei seinen Eroberungszügen nach Osten, in das slawische Land, hier die Burg Meißen gegründet), ehemaliger Markgrafen- und Bischofssitz, großartiges historisches Stadtzentrum mit gotischen und Renaissance-Bauwerken, enge romantische Gassen führen von der Stadt hinauf zum baugeschichtlich interessanten Ensemble von Albrechtsburg (eines der ersten Schlösser Mitteleuropas) und Dom (einst Hauptkathedrale des Bistums Meißen, mit einer der reichsten Innenausstattungen sächsischer Kirchen), in den Gebäuden sind ein Architekturmuseum und eine Kunstsammlung eingerichtet; die berühmte Porzellan-Manufaktur besteht seit 1710 in Meißen (Schauhalle und Schauwerkstatt)

Lommatzscher Pflege - altes slawisches Siedlungsgebiet mit historischen Kirchen, Mühlen und Bauernhöfen, beliebtes Wanderrevier (z.B. die Täler von Käbschütz-, Jahna- und Ketzerbach), Bergbaumuseum Mehren mit Exponaten zur 200jährigen Geschichte des Kaolin- und Tonabbaus; Lommatzsch: spätgotische Wenzelskirche von 1514 mit einem Barockaltar von 1714, Renaissance-Rathaus von 1555 am Markt, Stadtmuseum im ältesten Fachwerkhaus der Stadt

Diesbar-Seußlitz - Hauptort der Elbweindörfer an der Sächsischen Weinstraße, die "Goldkuppe" ist die größte bronzezeitliche Wallanlage Sachsens, Geschichts- und Weinlehrpfad im Naturschutzgebiet Seußlitzer Grund, schönes Barockschloss Seußlitz (nach Plänen von George Bähr, dem Schöpfer der Dresdner Frauenkirche, gebaut) mit Schlossgarten, nahebei eine historische Kirche und auf dem Friedhof alte Grabmale (zum Teil aus dem 13. Jahrhundert)

Freital, Rabenau - Schloss Burgk (Städtische Sammlungen, Bergbau- und Heimatmuseum) zeigt sich in einem historisierenden Baustil, interessantes Schaubergwerk, die Windbergbahn gilt als älteste deutsche Gebirgsbahn, der Windberg mit dem König-Albert-Denkmal ist ein beliebtes Wanderziel und schöner Aussichtspunkt, in Rabenau ist ein in Deutschland wohl einmaliges Stuhlbaumuseum zu besichtigen, im wildromantischen Rabenauer Grund fließt die Rote Weißeritz, die Weißeritztalbahn lädt zu Erlebnisfahrten ein

Tharandter Wald - Sachsens schönster Wald mit Felsen, Bachläufen, Hügeln und Tälern, im Zentrum das Jagdschlösschen Grillenburg mit einer jagd- und forstwirtschaftlichen Lehrausstellung, über Tharandt erhebt sich die Ruine der um 1580 zerstörten Burg Tarant, im Umfeld die Heiliges-Kreuz-Kirche und das orientalisch anmutende Tharandter Schloss von 1866, der bedeutende Forstbotanische Garten präsentiert zahlreiche Baum- und Straucharten, auch für diese Region ungewöhnliche Arten, er war Wirkstätte des "Vaters der Deutschen Forstwissenschaft" Heinrich Cotta, im Schweizerhaus ist eine forstbotanische Ausstellung eingerichtet

Dippoldiswalde - denkmalgeschützter Altstadtkern von Dippoldiswalde, spätgotisches Rathaus mit schönem Renaissance-Giebel am historischen Marktplatz, Schloss von 1540, Reste der mittelalterlichen Stadtmauer, sehr alte Stadtkirche "St. Marien und Laurentius" mit bewegter Geschichte, Friedhof mit romanischer Nikolaikirche, europaweit einzigartiges Lohgerbermuseum, in Reinhardtsgrimma ein schönes Barockschloss von 1767 mit englischem Park, interessante spätgotische Dorfkirche mit Silbermann-Orgel, im Umland ein schönes Wandergebiet mit interessanten geologischen Formationen

Nossen, Heynitz - großes Renaissance-Schloss Nossen mit interessantem Schlossmuseum, Stadtkirche Nossen von 1565 mit Bauteilen des nach der Reformation aufgelösten Klosters Altzella; Schloss Heynitz, ein Baudenkmal, zählt mit seiner wertvollen Architektur zu den bedeutendsten spätgotischen Profanbauwerken Sachsens

Klosterruine Altzella - beeindruckende Klosterruine westlich von Nossen mit Resten romanischer und gotischer Bauwerke, einst das bedeutendste und reichste Kloster Sachsens mit einem vielfältigen kulturellen Leben, gehört heute zu den ältesten architektur- und kulturgeschichtlich bedeutsamen Ruinen Sachsens, Ausstellung zur Kloster- und Landesgeschichte, der Klosterpark ist ein unter Naturschutz stehender romantischer Landschaftspark im englischen Stil, Wettiner-Mausoleum im Stil des Klassizismus (Erbbegräbnisstätte der Wettiner, der sächsischen Landesherren, mit 26 Grabstätten)
Dresdner Umland Ost
Radeberg - Schloss Klippenstein mit Heimat- und Jagdmuseum, Rathaus, Stadtkirche, Radeberger Exportbierbrauerei, beliebte Wandergebiete Dresdner Heide, Seifersdorfer Tal und Hüttertal

Barockschloss Rammenau - schönes Beispiel barocker und klassizistischer Schlossbaukunst, Schloss-, Heimat- und Geschichtsmuseum, historisch ausgestaltetes Schlossrestaurant, romantischer Schlosspark; Rammenau ist Geburtsort des berühmten Philosophen Johann Gottlieb Fichte (Fichte-Ausstellung im Schloss)

Burg Stolpen - große mittelalterliche Burganlage auf einer hohen Basaltkuppe, einst Sitz der Meißner Bischöfe, Verbannungsort von Gräfin Cosel, der Mätresse Augusts des Starken (sie lebte 49 Jahre lang bis zu ihrem Tode hier); sehenswert sind unter anderem: Wohnräume der Gräfin Cosel im Johannisturm (mit einer kleinen Cosel-Ausstellung), Burgmuseum, Hauptwache, Marstall, Gerichtssaal, Folterkammer, Zeughaus, Burgkeller, Kapelle mit dem Coselgrab, Tiefbrunnen, Heilkräuterlabor der Kurfürstin Anna; Stadt Stolpen mit denkmalgeschütztem Altstadtkern aus dem 18./19. Jahrhundert

Wagnermuseum Graupa - hier schrieb Richard Wagner (von 1843 bis 1849 Hofkapellmeister in Dresden) im Sommer 1846 seine Oper "Lohengrin", das Museum zeigt in historisch eingerichteten Räumen frühe Wagner-Fotografien, Originalhandschriften und historische Orchesterinstrumente sowie weitere Zeugnisse von Wagners Dresdner Schaffensperiode

Pirna - im späten Mittelalter war Pirna ein wichtiger Handelsstützpunkt an der Handelsstraße nach Böhmen (damals war Pirna viel bedeutender als Dresden), über der Stadt steht die große Festung Sonnenstein (einst sächsische Hauptfestung); sehenswert sind unter anderem: Stadtkirche St. Marien (eine der größten spätgotischen Hallenkirchen Sachsens), Rathaus, Umfeld des Marktplatzes mit Renaissance-Bauten aus dem 15./16. Jahrhundert (einige zeigen sich noch wie in den berühmten Gemälden, die Bernardo Bellotto (genannt Canaletto) um 1750 von Pirna anfertigte), Geburtshaus von Johannes Tetzel (dem berühmten Ablasshändler, der Martin Luther in Rage brachte), Stadtmuseum im Kapitelsaal des Dominikanerklosters von 1330

Dohna - bronzezeitliche Wallanlagen "Robisch" und "Burgberg", spätgotische Marienkirche von 1489 mit geschnitztem Altar von 1518, Heimatmuseum in der "Alten Apotheke" von 1690

Barockgarten Großsedlitz - schönster und am besten erhaltener Barockgarten Sachsens mit prächtigen Barockbauten, barocken Treppenanlagen und wertvollen Skulpturen

Schloss Weesenstein - beeindruckendes großes Schloss in gemischten Baustilen (Gotik, Renaissance, Barock und Klassizismus), romantisches Gewirr von Gängen und Schlosshöfen, prächtige Innenausstattung, Schlossmuseum, uriges Burgmuseum im alten Schlossbereich, eines der reichsten Tapetenmuseen Europas mit wertvollen europäischen und chinesischen Tapeten, Schlosskapelle von 1741 in originaler Ausstattung, schöner Schlossgarten

Müglitztal - von König Johann als "das schönste Tal Sachsens" bezeichnet, beliebtes Erholungsgebiet, Müglitztalbahn von 1890, das Lauensteiner Schloss ist ein schönes Renaissance-Schloss von 1594 mit Barockgarten, das Schlossmuseum ging aus dem "Hohenthalischen Raritätenkabinett" des Grafen von Hohenthal mit seltenen Jagdutensilien, Kunstobjekten und Gebrauchsgegenständen hervor, großartiges Sandsteindenkmal von 1611 für die Familie von Bünau in der Kirche von Lauenstein, von den Wettinern gegründete Zinnbergbaustadt Bärenstein mit Schloss Bärenstein, Glashütte wurde durch die 1845 begonnene Uhrenfabrikation berühmt, die Kalkbrennöfen von Maxen stammen aus alter Zeit, Schloss Maxen war ab 1819 unter Johann Friedrich Anton Serre ein bedeutender Künstlertreff

Elbsandsteingebirge (Sächsische Schweiz) - eine der eigenartigsten Landschaften Deutschlands, ein natürliches Gesamtkunstwerk, unzählige Naturschönheiten auf kleinem Raum, malerische Felsen und Tafelberge, bizarre Schluchten, Höhlen, Felslabyrinthe mit Türmen, Zinnen, Nadeln, Schluchten und Klammen, seit nunmehr zwei Jahrhunderten zieht es Ausflügler, Wanderer und Felsenkletterer sowie Dresdner Künstler (vor allem die Romantiker) in ihren Bann, die Bastei und die mächtige Festung Königstein gehören zu den schönsten Aussichtspunkten Deutschlands, tief unten der Elbstrom, auf dem die Schiffe der größten und ältesten Raddampferflotte der Welt ihre Bahn ziehen, die Ferienorte Stadt Wehlen und Bad Schandau eignen sich als Ausgangspunkte für Wanderungen und als idyllische Ruheplätze an der Elbe, viele alte Burganlagen, die schönste ist Burg Hohnstein am Nordrand des Gebirges

Festung Königstein - einst Sächsische Staatsfestung, auf einem Tafelberg 240 m hoch über der Elbe gelegen, eine der beeindruckendsten Festungen Deutschlands, mit ihren gewaltigen Festungsbauten ist sie zugleich das bedeutendste wehrgeschichtliche Freilichtmuseum Europas, die Aussicht über das Elbsandsteingebirge und den Elbstrom ist atemberaubend, außer den Festungsanlagen ist viel Renaissance- und Barock-Architektur zu besichtigen


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