Dresden und Sachsen
Inhalt
Einführung
Geschichte
Dresden
Dresdner Umland

Links
Literatur
Buch, CD
Glossar
Register
Impressum

Copyright

StartseiteInformationdresden-und-sachsen.de

DenkmalAkademie - Pressemitteilung vom 27. Januar 2007

DenkmalAkademie zieht positive Bilanz zum Jahresauftakt

Neue berufliche Weiterbildung sorgt für ein anderes Verständnis in der Denkmalpflege / Fünf Stipendien für 2007 vergeben

"Wir tanzen aus der Reihe" - so das Motto des diesjährigen Neujahrsempfangs der Deutschen DenkmalAkademie. Damit beschreibt Akademieleiter Karl-Eberhard Feußner das neue Selbstverständnis in der Denkmalpflege. Feußner hat mit seinem Institut im vergangen Jahr einige Arbeitsfelder der Akademie erfolgreich neu aufgestellt und hat auch 2007 einiges vor: "Neben der Schulung und Bewusstseinsbildung von Bauherren, Eigentümern, handwerklichen Laien, Ehrenamtlichen und Kunst- und Kulturinteressierten hat die Akademie auf Entschluss des Vorstandes der Deutschen Stiftung Denkmalschutz auch die berufliche Weiterbildung in ihr Programm aufgenommen."

Die neue berufliche Weiterbildung umfasst das Ergänzungsstudium Denkmalpflege und Bestandsentwicklung in Kooperation mit der TU Dresden sowie die Fortbildung von Handwerkern zu "Restauratoren im Handwerk" gemeinsam mit den zum 1. Januar 2007 übernommenen Mitarbeitern des ehemaligen Görlitzer Fortbildungszentrums für Handwerk und Denkmalpflege. Feußner ist überzeugt: "Damit ist trotz der wirtschaftlichen Lage die Architekten- und Handwerkerweiterbildung in Sachsen langfristig gesichert."

Weitere Pionierarbeit leistet die DenkmalAkademie im kommenden Jahr bei der Zusammenarbeit mit der freien Wirtschaft: Unter dem Titel "Kommunikation und Denkmal" haben der Spezialist für Außenwerbung und Stadtmöblierung, Ströer Deutsche Städte Medien, und die DenkmalAkademie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz einen Kooperationsvertrag geschlossen. Gemeinsam will man 2007 Forschung und Lehre fördern. Darunter fällt insbesondere das Ergänzungsstudium Denkmalpflege und Bestandsentwicklung. Weitere Schwerpunkte der Kooperation sind unter anderem die Erarbeitung von Konzepten für den behutsamen Umgang mit historischen Objekten bei geplanten Werbemaßnahmen im städtischen wie ländlichen Raum, das Heranführen von Werbekunden an die sensible werbliche Nutzung historischer Monumente und denkmalgeschützter innerstädtischer Bereiche während einer Umbau- bzw. Renovierungsphase, oder die betreuende Beratung von Kommunen und deren Vertretern bei der Vergabe von Stadtwerbeverträgen.

"Erfreulich, dass es Verantwortliche in der privaten Wirtschaft gibt, die für unser bauliches Erbe Verantwortung übernehmen - dafür vielen Dank!" - so Feußner, und sprach damit auch eine weitere Neuerung der Akademie an: das Stipendiatenprogramm.

Dank der Förderung aus der privaten Wirtschaft kann die DenkmalAkademie jungen Architektinnen und Architekten Stipendien für ihr Ergänzungsstudium Denkmalpflege anbietet. Die mit Bedacht ausgewählten Förderer - die Ströer Gruppe, Vivacon AG, Arcelor und Arcelor Mittal - haben Stipendien für das nun beginnende Studienjahr übernommen.

"Die geförderten Studenten - aus den unterschiedlichsten denkmalpflegerischen Disziplinen kommend - sollen einen Einblick in die aktuelle, moderne, aber gleichzeitig nachhaltige Vorgehensweise mit Denkmälern erhalten", so begründete Werner Döker, Geschäftsführer Ströer, das Engagement seiner Firmengruppe für das Stipendienprogramm der Akademie. Als Marktführer für Außenwerbung würde Ströer den Konsens zwischen Denkmalschützern, Kommunen und Werbung bewusst suchen. "Über die Akademie und die Studenten schaffen wir ein neues Verständnis bei allen Beteiligten, die mit Kommunikation und Denkmalpflege betraut sind."

Die Stipendiaten 2007 der Akademie wurden vom Kuratorium so ausgewählt, dass die Studiengruppe aus Teilnehmern besteht, die bisher mit den unterschiedlichsten denkmalpflegerischen Arbeiten betraut sind und aus verschiedenen Bundesländern kommen. Das Kuratorium hat sich für folgende Stipendiaten entschieden: Dipl-Ing. Gabriele Exler (Cottbus), Dipl.-Ing. Jana Giesa (Stralsund), Frauke Henrich (Bad Neuheim), Dipl.-Ing. Karl-Heinz Lorenz (Darmstadt) und Dipl.-Ing. Angelika von Olberg (Dresden).

Das Programm des Neujahrsempfangs rundeten eine positive Bilanz und Glückwünsche von Professor Klaus Trouet, Schatzmeister der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Vorstandsmitglied der DenkmalAkademie, ab. "Über die Arbeit der Akademie haben wir bereits viele Stifter und Förderer gewonnen", so Trouet, der gleichzeitig darum bat, auch weiter für die Stiftung zu spenden, die unter anderem in Dresden mit Hilfe der Stiftungserträge bedeutende Gebäude wie das Schloss, die Frauenkirche oder die Villa Salzburg vor dem Verfall habe retten können. "Die Stiftung hat alleine in Sachsen bisher rund 49 Millionen Euro einsetzen können und die Restaurierung von insgesamt 587 - 45 davon alleine in Dresden - historischen Gebäuden gefördert."



Pressestelle

Anja Kierblewski, Leiterin Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

Tel. (06636) 918 1 914
Fax (06636) 918 1 919
Mobil (0172) 14 15 14 9

presse@denkmalakademie.de

www.denkmalakademie.de




  nach oben